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Fluggesellschaften unterzeichnen Absichtserklärung für bilaterale Zusammenarbeit

Air Malta und Lufthansa streben eine vertragliche Zusammenarbeit an. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute von Ernst Funk, CEO von Air Malta und Joachim Steinbach, Regionalverkaufsleiter Lufthansa Südosteuropa, Afrika, Mittlerer Osten und Pakistan unterschrieben.

„Air Malta arbeitet schon seit mehreren Jahren eng mit der Lufthansa Technik zusammen“, erklärte Ernst Funk bei einer Pressekonferenz in Malta. „Aufgrund dieser hervorragenden Erfahrung haben wir uns entschieden die Zusammenarbeit auf die Fluggastbeförderung zu erweitern.“ Beide Fluggesellschaften planen die Abstimmung ihrer Flugpläne um den Reisenden mehr weltweite Verbindungen zu ermöglichen.

„Lufthansa bietet 187 Flugziele in 79 Ländern, gemeinsam mit unseren Partnern in der Star Alliance fliegen wir zu 800 Zielen in 130 Ländern“, erklärte deren Repräsentant Joachim Steinbach. „Lufthansa Passagiere können nun auch Flüge der Air Malta über Frankfurt und München in Anspruch nehmen. Unser Ziel ist, die Air Malta in das Lufthansa Terminal 2 in München zu integrieren, um optimale Anschlusszeiten von 35 Minuten anzubieten.“

„Mit dieser Kooperation wird Malta näher nach Europa und dem Rest der Welt rücken“, sagte Funk. „Die Passagiere können jetzt ihre Verbindungen aus einem größeren Angebot sowohl in München als auch in Frankfurt wählen.“ Darüber hinaus ist eine weitere Kooperation angedacht. „Wir planen den ersten Code-Share Flug zum Winterflugplan 2006/2007 im November“, so Funk. Dies erlaubt den Fluglinien ihre eigenen Flugnummern auch bei Flügen der Partnergesellschaft zu verwenden.

Air Malta fliegt seit seiner Gründung 1974 nach Deutschland. Momentan werden Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Köln angeflogen. Lufthansa fliegt seit mehr als 20 Jahren nach Malta.

Lufthansa





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