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Firmen im Ausland sind oft leichte Beute

Deutsche Unternehmen werden häufig Opfer von Diebstahl, Geheimnisverrat, Korruption, Veruntreuung oder Sabotage im Ausland. Besonders Mittelständler unterschätzen dabei die kriminelle Energie von Geschäftspartnern oder eigenen Mitarbeitern. Immer öfters werden dann Manager wegen Aufsichtspflichtverletzungen in die persönliche Haftung genommen.

Die Geschäfte laufen wieder richtig gut, besonders unsere asiatischen Tochterunternehmen erwirtschaften satte Gewinne?, erzählt Heinrich M., Finanzvorstand eines schwäbischen Maschinenbauers. In den letzten 10 Jahren hat sich der Mittelständler zum Weltmarkführer in einer lukrativen Nische gemausert. Seine 2000 Mitarbeiter (weltweit), werden wohl dieses Jahr einen Gewinn im zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften. Nach den mäßigen Geschäftsjahren 2008 und 2009 ist dies eine große Erleichterung für Management, Mitarbeiter und Investoren. Doch trotzdem sieht Heinrich M. angespannt und wenig erleichtert aus. In der taiwanesischen Tochter ist ein erheblicher Betrugsfall zu befürchten. Erste Schätzungen der Wirtschaftsprüfer gehen von einem Schaden von 12 Mio. Euro aus. Kunden, Lieferanten und das lokale Management haben offensichtlich betrügerisch zu Lasten des Unternehmens zusammengewirkt. Dabei ist der Schaden nicht das größte Problem für den Finanzvorstand. Der kann bei dem guten Jahresergebnis ausgeglichen werden. Was ihm größere Sorgen bereitet, ist das Mandat, das der Aufsichtsrat einer renommierten Anwaltskanzlei übertragen hat. Die prüfen sollen ob das deutsche Management, in diesem Fall, seine Aufsichts- und Kontrollpflichten verletzt hat. Die Gefahr in die persönliche Haftung genommen zu werden, liegt ihm schwer im Magen.

Leider ist dies kein Einzelfall. Immer wieder sind deutsche Unternehmen von Diebstahl, Geheimnisverrat, Korruption, Veruntreuung oder Sabotage im Ausland betroffen. Erst kürzlich musste der Sportartikelhersteller Puma einräumen, Opfer von kriminellen Machenschaften seines Griechenland-Managements geworden zu sein. Der Schaden wird auf über 100 Mio. Euro geschätzt. Manager müssen dabei immer öfter befürchten, wegen etwaiger Pflichtverletzungen in die persönliche Haftung genommen zu werden. Sogenannte D&O (Directors and Officers) Versicherungen helfen zwar Ansprüche abzudecken, aber in der Praxis sind oftmals die Deckungssummen zu gering oder es gibt gar keine D&O Police im Hause. Am besten lässt man es erst gar nicht zu Schäden kommen. Nach dem KontraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) ist die Geschäftsleitung eines Unternehmens verpflichtet, ein geeignetes Risiko- und Kontrollmanagement zu etablieren, um Schäden zu vermeiden. Geschieht das nicht, kann das Management in die persönliche Haftung genommen werden.

Konzerne verfügen in der Regel über ein professionelles Risiko- und Krisenmanagement und eine eigene Sicherheitsabteilung. Mittelständische Unternehmen hingegen agieren oft sehr blauäugig und unterschätzen die kriminelle Energie von neuen Geschäftspartnern und Mitarbeitern. Oft scheut man sich geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Wirtschaftskriminalität zu ergreifen. Der Aufbau eigener Ressourcen im Hause ist teuer und zeitintensiv.

Eine wirtschaftliche Alternative ist es, einen geeigneten Partner zu finden, der die individuellen Bedürfnisse abdeckt. Das Sicherheitskonzept BASIC TRUST von Corporate Trust aus München ist eine maßgeschneiderte Lösung für mittelständische Unternehmen zur Risikominimierung und Gefahrenabwehr. Risikopotentiale werden im Vorfeld identifiziert und ein Notfallplan mit Handlungsempfehlungen erstellt. Über ein 24 Std. Hotline stehen jederzeit Sicherheitsexperten zu allen relevanten Themen wie Wirtschaftskriminalität, Industriespionage, Krisenkommunikation oder IT-Sicherheit zur Verfügung. Bezahlt wird dann nur die Leistung, die tatsächlich in Anspruch genommen wird.

www.corporate-trust.de





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