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Fernstraßen in den alten Bundesländern hinken Bedarf hinterher

Immer häufiger bricht der Verkehr auf deutschen Autobahnen zusammen, weil Strecken in die Jahre gekommen sind und die wachsenden Verkehrsmengen nicht mehr aufnehmen können. Besonders in den alten Bundesländern hinkt der Ausbau der Infrastruktur dem Bedarf deutlich hinterher. Deshalb fordert der ADAC jetzt ein Investitions- und Ausbauprogramm, in dem die Mittel – ähnlich wie bei den erfolgreich realisierten Verkehrsprojekten Deutsche Einheit – für den bedarfsgerechten Ausbau der wichtigsten Verbindungen zur Verfügung gestellt werden. „Wir brauchen in ganz Deutschland ein leistungsfähiges Autobahnnetz, das den normalen täglichen Verkehr ohne Staus bewältigt“, sagt ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. „Die Erfolge, die beim Aufbau Ost vor allem bei der Straße erzielt wurden, zeigen, dass sich Investitionen in den Aus- und Neubau des Fernstraßennetzes unmittelbar auszahlen.“

In einer neuen Studie hat der ADAC die dringlichsten Ausbauprojekte überprüft und auf den aktuellen Stand gebracht. Dabei wurden – überwiegend im Westen Deutschlands – 488 Autobahnabschnitte ermittelt, deren Ausbaubedarf besonders groß ist. So zum Beispiel die A 4 zwischen Bergisch-Gladbach und Köln: Auf dem knapp neun Kilometer langen Teilstück zählte der Club im Jahr 2006 rund 550 Staumeldungen. Diese Staus summierten sich auf eine Länge von 1 330 Kilometer und eine Dauer von 780 Stunden.

ADAC





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