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Etat des Wirtschaftsministeriums 2011 aufgestockt

Süd-Ost- und Zentralasien sind im nächsten Jahr die wichtigsten Zielregionen für Auslandsmessebeteiligungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das Ministerium plant dort Beteiligungen an 81 Messen, darunter 39 in China inkl. Hongkong, auf denen deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen ausstellen können. Bei einem voraussichtlichen Etat von 41,5 Mio. Euro enthält das Auslandsmesseprogramm bisher insgesamt 213 Veranstaltungen in 39 Ländern, über 20 Messen mehr als im Jahresplan für 2010. Bis Ende des Jahres werden voraussichtlich noch weitere Veranstaltungen aufgenommen. Gegenüber 2010 wären das 1,5 Mio. Euro mehr. Damit trägt die Bundesregierung den verstärkten Exportanstrengungen der deutschen Wirtschaft im beginnenden weltweiten Aufschwung Rechnung. Angesichts der weltweit steigenden Beteiligungskosten fordert der AUMA aber mittelfristig eine Erhöhung auf 45 Mio. Euro.

Das Programm 2011 wurde auf der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 22. April 2010 in Berlin festgelegt. Dieser Arbeitskreis schlägt dem Ministerium jährlich Messen für sein Auslandsmesseprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der exportorientierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), des Auswärtigen Amtes und der Bundesländer.

Weitere wichtige Zielregionen des Programms 2011 neben Süd-Ost-Zentral-Asien sind die europäischen Länder außerhalb der EU (52 Messen, davon 40 in Russland), sowie der Nahe und Mittlere Osten (29) und Nordamerika (19). Lateinamerika mit 18 Beteiligungen und Afrika mit 8 sind seit längerer Zeit wieder verstärkt vertreten.

Besondere Aufmerksamkeit werden im kommenden Jahr zwei Veranstaltungen in Japan und Mexiko erhalten. Der Gesamtverband Textil + Mode plant im Herbst 2011 die Sonderveranstaltung High-Tex from Germany in Japan. Anknüpfend an die sehr erfolgreich verlaufenden High-Tex in Atlanta (2000), Shanghai (2002), Moskau (2005) und zuletzt in Mumbai (2007) möchte der Verband eine deutsche Sonderschau in Tokyo durchführen. Das Leitthema der Veranstaltung soll die Bereiche Textilien für die Automobilindustrie, Infrastruktur, Vliesstoffe, Umwelt und Gesundheit bündeln.





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