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Erster A380 in Hamburg an Emirates ausgeliefert

Im Hamburger Airbus-Werk ist am Montag der
erste Super-Airbus A380 ausgeliefert worden. Für die arabische
Fluggesellschaft Emirates Airline übernahm deren Chef Sheikh Ahmed
Bin Saeed Al-Maktoum den Großraumjet im neuen Auslieferungszentrum in
Finkenwerder von Airbus-Präsident Tom Enders. An der Zeremonie nahmen
auch Enders Kollege Louis Gallois, Emirates-Präsident Tim Clark
sowie die ehemaligen und gegenwärtigen Präsidenten des
Triebwerke-Herstellerkonsortiums Engine Alliance, James Moravecek und
Bruce Hughes, teil.

Sheikh Ahmed sagte, mit der großen Kapazität der zwei
durchgehenden Passagierdecks biete die Maschine eine hervorragende
Wirtschaftlichkeit. Der Großraumjet sei so effizient, dass er pro
Passagier auf 100 Kilometer weniger als drei Liter Treibstoff
verbrauche. Seine Gesellschaft investiere allein 32 Milliarden Dollar
in die neuen A380.

Der Emirates-Chef nutzte die Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit
Airbus auch symbolisch zu vertiefen. Gemeinsam mit Enders
unterzeichnete Sheikh Ahmed während der Übergabezeremonie einen
Letter of Intent (LoI) über den Kauf von weiteren 60
Airbus-Großraumflugzeugen. Dabei handelt es sich konkret um 30 Airbus
A350 XWB plus 30 Airbus A330-300.



„Der A380 verändert die Art und Weise, in der wir reisen“, sagte
Enders. Emirates sei mit 58 bestellten A380 derzeit der größte Kunde
für diesen Airbus-Typ.

Der an die Fluggesellschaft aus Dubai übergebene A380 zeichnet
sich nach Herstellerangaben besonders durch das exklusive und
luxuriöse neue Design der geräumigen Kabine aus, für deren Qualität
weltweit bekannt ist. Die Maschine bietet 489 Fluggästen Platz,
darunter 14 Sitze in First Class-Suiten, 76 Sitze in der Business
Class und 399 in der Economy.

In Hamburg erfolgt die Kabinenausstattung und die Farbgebung für
die Großraumjets des Typs A380. Vor hier werden die Superflieger für
alle Kunden in Europa und im Nahen Osten ausgeliefert.

ddp/mcb/nas





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