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Engere Zusammenarbeit von AirBerlin und DBA in Planung

Nach dem Zusammenschluss von Germania http://www.gexx.de/ und AirBerlin http://www.airberlin.com/ wird über eine weitere Allianz deutscher Billigfluglinien spekuliert. Zwischen AirBerlin und DBA https://www.flydba.com werde es in Zukunft eine engere Zusammenarbeit geben, kündigt DBA-Hauptgesellschafter Hans-Rudolf Wöhrl in der „Welt am Sonntag“ an. Derzeit kooperieren die beiden Fluglinien, indem DBA-Piloten teilweise Maschinen der AirBerlin fliegen.

Laut AirBerlin sei in Zukunft eine Kooperation durch Gemeinschaftsflüge oder eine Vertriebspartnerschaft denkbar. Die Zusammenarbeit sei sinnvoll, da sich die Strecken der beiden Fluglinien kaum überschneiden. DBA fliegt mit 29 Maschinen innerhalb Deutschlands, während sich AirBerlin auf europäische Metropolen konzentriert.



Vergangene Woche hat die AirBerlin den Zusammenschluss mit Germania bekannt gegeben. Nach dem Tod von Germania-Chef Hinrich Bischoff sollen die Geschäfte der Germania von AirBerlin weitergeführt werden, so der Auftrag von Bischoff. Die Fluglinien gehören eigentümerrechtlich zwar nicht zusammen, Air Berlin soll aber per Management-Vertrag das Geschäft übernehmen. Vorbild dafür soll die Partnerschaft zwischen AirBerlin und der österreichischen Fluglinie FlyNiki sein.



Branchenkenner spekulieren, dass die Billigflieger-Allianzen zu einem Preiskrieg mit dem Marktführer Lufthansa führen könnte. Schon jetzt reagiert Lufthansa auf DBA mit Flügen innerhalb Deutschlands um 99 Euro. Allein damit soll pro Jahr eine Million Passagiere angelockt werden. „Die fahren eine ganz klare Strategie gegen uns und AirBerlin“, meint Wöhrl in der WAMS. Die Preise der Lufthansa seien „mehr als Dumping“, so der DBA-Chef.





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