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Ein Deutscher unter den Toten

Beim Absturz eines russischen Passagierflugzeugs in
Perm sind alle Insassen ums Leben gekommen, darunter ein Deutscher.
Wie die Fluggesellschaft Aeroflot am Sonntag in Moskau mitteilte,
waren 88 Menschen an Bord der Maschine, darunter 21 Ausländer.

Die Boeing 737 war den Angaben zufolge Sonntagnacht um 3.10 Uhr
Ortszeit in Moskau gestartet. Beim Landeanflug auf den Flughafen Perm
war die Maschine in 1100 Metern Höhe vom Radar verschwunden. Das
Flugzeug stürzte aus noch ungeklärter Ursache in ein unbewohntes
Industriegebiet und brannte völlig aus.

Nach Angaben eines Sprechers des Auswärtigen Amtes in Berlin wurde
das deutsche Konsulat in Jekaterinenburg eingeschaltet. Weitere
Informationen lagen zunächst nicht vor.



An Bord der Unglücksmaschine waren laut Aeroflot 82 Passagiere,
darunter sieben Kinder, sowie sechs Crewmitglieder. Von den
Ausländern stammten neun aus Aserbaidschan, fünf aus der Ukraine
sowie jeweils einer aus Deutschland, Frankreich, Lettland, Italien,
der Türkei, Schweiz und aus den USA.

Zur Betreuung der Hinterbliebenen wurden Psychologen und Mediziner
in die Stadt am Ural geflogen. Die Boeing war nach Angaben von
Aeroflot 1992 in Betrieb genommen worden.

Perm liegt knapp 1400 Kilometer östlich von Moskau und ist die
östlichste Millionenstadt Europas.

ddp/nje/iha





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