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Drogen zur Ausbildung von Drogenhunden in Tokio versteckt

Wegen der Ungeschicklichkeit eines Zollbeamten ist
ein japanischer Flugpassagier unfreiwillig zum Drogenkurier geworden. Um einen
Drogenhund zu trainieren, habe der Beamte rund 140 Gramm Cannabis in einem
willkürlich ausgewählten Koffer eines ankommenden Flugreisenden versteckt,
teilten die Behörden am Montag mit. Dann konnte der Hund das Paket allerdings
nicht erschnüffeln – und der Beamte vergaß, in welche Tasche er die Drogen
genau gesteckt hatte. „Wenn durch Zufall ein Passagier das Päckchen in seinem
Gepäck findet, möge er es bitte zurückgeben“, sagte eine Sprecherin.

Der 38-Jährige Polizist wurde von der Zollbehörde gerügt und zeigte sich
über sein Missgeschick sehr zerknirscht. Ihm sei bekannt gewesen, dass die
Nutzung des Gepäcks von Reisenden verboten sei, er habe aber das Können des
Spürhundes verbessern wollen, sagte der Beamte. Zollchef Manpei Tanaka
entschuldigte sich für den „äußerst bedauerlichen“ Vorfall. Bislang meldete
sich niemand, um die in Zeitung eingewickelten und einer kleinen Bleckdose
versteckten Drogen zurückzugeben. In Japan wird bereits der Besitz kleiner
Mengen Cannabis mit Gefängnis bestraft.

jdö/kim





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