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Dresden verliert ISC

Dresden verliert ein wichtiges Zugpferd: Die
Internationale Supercomputerkonferenz ISC, die vergangene Woche rund
1400 Computergurus aus aller Welt in die Stadt gelockt hatte, wird im
kommenden Jahr nicht mehr in Dresden, sondern in Hamburg
veranstaltet, wie ISC-Sprecherin Christiane Edelmann-Mohr den
„Dresdner Neuesten Nachrichten“ sagte. Das Kongresszentrum sei zu
klein. In diesem Jahr sei die Ausstellung zur ISC so umfangreich
gewesen, dass kaum noch in den Gängen Platz gewesen sei.

„Die ISC ist Jahr für Jahr gewachsen und nun fehlen uns die
Platzkapazitäten“, bedauerte Ines Gutmann von der „Maritim Hotel &
Internationales Congress Center Dresden“, die das Zentrum
bewirtschaftet. Allerdings habe sie die Flinte noch nicht ins Korn
geworfen. „Wir sind mit den ISC-Organisatoren weiter im Gespräch, um
den Kongress vielleicht doch in Dresden zu halten“, betonte sie.
Möglicherweise eröffne sich durch eine Kooperation mit dem
Messegelände eine Chance dafür.

Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hatte bereits dafür
plädiert, die Messe für den Tagungsbetrieb auszubauen. Auch ein
Ausbau des Kongresszentrums selbst sei eine denkbare Option, betonte
Gutmann.

ddp/mar





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