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Die Reiseorganisation und -betreuung übernehmen der OAV und die Deutsch-Indische Handelskammer.

Der OAV organisiert in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Indischen Handelskammer im Auftrag des BMWA vom 06. bis zum 12. November 2005 eine Unternehmerreise nach Neu Delhi, Bombay und Chennai. Schwerpunkt der Reise ist die Nahrungsmittelindustrie einschließlich der Nahrungsmittel verarbeitenden Industrie. Neben Neu Delhi als Zentrum von Ministerien und Verbänden werden Bombay und Chennai als weitere Hauptstandorte der Nahrungsmittelverarbeitung besucht.



Indien ist mit einem Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent in 2004/05 einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in Asien. Das Land ist der zweitgrößte Nahrungsmittelproduzent der Welt und die Nahrungsmittelindustrie ist der fünftgrößte Industriezweig Indiens. Sie trägt mit 6,3 Prozent zum Bruttoinlandprodukts bei. 13 Prozent der Exporte des Landes und 6 Prozent der gesamten Industrieinvestitionen sind diesem Sektor zuzurechnen. Bisher werden jedoch erst zwei Prozent des geernteten Obst und Gemüses und 15 Prozent der Milchproduktion verarbeitet und der Anteil am Weltmarkt der verarbeiteten Lebensmittel beträgt lediglich ein Prozent. Die indische Regierung hat die Chancen und den Nachholbedarf erkannt und fördert die Industrieproduktion besonders für den Export mit Steuererleichterungen. Auch der heimische Markt verspricht aufgrund der zunehmenden Urbanisierung und des damit verbundenen Wandels der Lebensgewohnheiten attraktive Wachstumsraten.



Etwa ein Viertel der importierten Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen stammt heute bereits aus Deutschland und einige Unternehmen sind mit einer eigenen Fertigung vor Ort vertreten. Dieser Bedarf ist noch nicht ausgeschöpft. Chancen für den Absatz bestehen für Maschinen und Anlagen zur Verarbeitung von Milch und Milchprodukten, Fleisch und Geflügel, Obst und Gemüse, Backwaren sowie Bier und alkoholischen Getränken.



Die Reise richtet sich an Unternehmen aus der Nahrungsmittelproduktion und -weiterverarbeitung sowie aus dem Maschinenbau. Das Programm sieht sowohl den Besuch von indischen und deutschen Unternehmen und Produktionsstätten vor Ort wie auch Gespräche mit Vertretern von Ministerien und Verbänden vor. Kontaktbörsen an verschiedenen Standorten bieten Gelegenheit zur direkten Kontaktaufnahme.



Die Reiseorganisation und -betreuung übernehmen der OAV und die Deutsch-Indische Handelskammer. Dank der finanziellen Förderung durch das BMWA fallen für die Teilnehmer nur Kosten für Reise, Unterbringung sowie Transport vor Ort an.

www.oav.de





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