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Die neuesten Terrorwarnungen in England ziehen weltweit starke Verschärfungen im Sicherheitswesen mit sich.

Die bitterste Pille müssen dabei die Billigflieger wie Easyjet oder Ryanair schlucken.

Die neuen Sicherheitsvorkehrungen an den internationalen Flughäfen sind enorm. So darf praktisch kein Handgepäck an Bord der Flugmaschinen gebracht werden. Und selbst dann wird noch jedes Gepäckstück gescannt. Von den Body-Screenings und den Kontrollen des regulären Reisegepäcks ganz zu schweigen. Alle diese Massnahmen nehmen viel Zeit in Anspruch. Und genau hier liegt das Problem der Billig-Airlines.

Ein Billigflieger verbringt zwischen Landung und Start durchschnittlich 30 Minuten am Boden. Damit werden massiv Kosten gespart. Doch nach den neuesten Ereignissen können diese Zeiten nicht mehr eingehalten werden. Diese Umstände können für die Günstig-Airlines verheerend sein. So musste alleine Easyjet diese Woche 500 Flüge streichen.

Easyjet und Ryanair bleibt noch die Hoffnung auf steigende Bordumsätze, da Getränke und Esswaren zukünftig nicht mehr erlaubt sind.

Die Aktienkurse verschiedener Fluggesellschaften reagierten bereits mit moderaten Kursabschlägen . Easyjet notiert derzeit in London bei 406,8 Pence, Ryanair wird zu 7,12 Euro gehandelt.

Die Aktien beider Gesellschaften werden von den Analysten (Konsensus) derzeit zum Kauf empfohlen. Wir bleiben hingegen zurückhaltend und raten, abzuwarten.

Quelle: www.tradersinc.de





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