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Die günstige Alternative zum Meeting

Telefonkonferenzen sind heute fester Bestandteil des Arbeitslebens. Sie sind billiger als ein Treffen vor Ort und für Mitarbeiter in verzweigten Unternehmen oft die einfachste Möglichkeit, sich spontan abzustimmen. Doch häufig bleiben wesentliche Informationen auf der Strecke. „Das Telefon wirkt wie ein Filter“, erklärt Tomas Bohinc, Personalentwickler und Autor. In seinem neuen Buch „Soft Skills“ (Vahlen Verlag) beschreibt er, wie sich Telefonkonferenzen am effektivsten gestalten lassen. Denn kommt es am Hörer zu Missverständnissen und platzt gar ein Deal, wird die Telefonkonferenz schnell zur teuren Angelegenheit.




Entscheidend ist auch, dass keiner dem anderen ins Wort fällt. „Spricht mehr als eine Person, ist nicht nur das Telefonsystem, sondern auch der Zuhörer überlastet“, weiß der Buchautor aus eigener Erfahrung. Idealerweise leitet ein vorher bestimmter Moderator die Telefonkonferenz. Er benennt Thema und Ziel des Gesprächs und erteilt den Teilnehmern nacheinander das Wort. „Bewährt hat sich auch, am Ende der Konferenz ein kleines Protokoll zu erstellen“, empfiehlt Tomas Bohinc. „Denn am Telefon Vereinbartes hat oft einen nicht verbindlichen Charakter.“


Telefonkonferenz 2.0

Neuerdings lassen sich Telefonkonferenzen auch einfach und in guter Qualität über das Internet führen, also über PC oder Notebook. Neben der Spache können dann auf dem Bildschirm zugleich Präsentationen an die Gesprächsteilnehmer übertragen werden und die Konferenzpartner können sich bei Einsatz von Web-Kameras sogar gegenseitig sehen.



Tomas Bohinc, Soft Skills, Vahlen Verlag, ISBN 978-3-8006-3618-1, Euro 19,80





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