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Die Fluggesellschaft dementiert den Bericht eines Wirtschaftsmagazins

Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin rechnet weiterhin mit einer erfolgreichen Übernahme des Ferienfliegers Condor. Sie seien fest entschlossen, im Februar 2009 75 Prozent und 2010 dann die restlichen 25 Prozent der Condor-Anteile zu übernehmen,
betonte Air-Berlin-Chef Joachim Hunold am Freitag und wies einen entgegenlautenden Bericht des «Manager Magazins» zurück. Derzeit
prüfe das Bundeskartellamt die Transaktion. «Unsere Fachleute stehen
im ständigen Kontakt mit der Behörde und arbeiten mit Hochdruck daran, deren Fragenkatalog abzuarbeiten», ergänzte Hunold.

Hunold betonte zudem, dass sich die zweitgrößte deutsche
Fluggesellschaft trotz des gefallenen Börsenkurses die Übernahme
leisten kann. Analysten von ABN Amro zufolge wird die Akquisition von
Condor teurer als erwartet, nicht zuletzt aufgrund von Schulden in
Höhe von 122 Millionen Euro. Die Analysten rechneten deswegen damit,
dass am 29. Mai bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen die
Gewinnprognose von Air Berlin nach unten korrigiert wird.

Derzeit prüft das Bundeskartellamt die Übernahme. Mitte März
verlängerte die Behörde die Genehmigungsfrist ein zweites Mal um zwei
Monate. Das Hauptprüfverfahren wurde bis zum 9. Juni verlängert.

ddp.djn/nas/mbr





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