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Die Billig-Airlines fliegen den traditionellen Fluggesellschaften immer mehr davon.

Dies ist die Quintessenz des aktuellen „Eurospace-Report
2006 zur Zukunft der europäischen Luft- und Raumfahrt“, den die
Beratungsgesellschaft Eurospace vorgestellt hat. Gemäß
Expertenumfrage* sehen fast die Hälfte (49 Prozent) der Fachleute die
großen Fluggesellschaften weiterhin unter massivem Preisdruck, um im
Wettbewerb mit den Spar-Fliegern überhaupt mithalten zu können. Trotz
dieses Preisverfalls sagen 41 Prozent der Experten für Ryanair & Co
eine rosige Zukunft voraus. „Die Flugpreise bleiben weiterhin auf
Sinkkurs. Davon profitieren vor allem die Privatverbraucher, weniger
die Geschäftsreisenden“, analysiert Eurospace-Geschäftsführer Vincent
Ohana.

Für viel reisende Geschäftsleute bleiben laut Eurospace-Report
auch künftig die großen Flughäfen wichtig, die von den
Billig-Airlines aus Kostengründen kaum bedient werden. Fast ein
Viertel (24 Prozent) der befragten Experten sind davon überzeugt,
dass die Großflughäfen wie Rhein-Main-Airport ihre Position als
Drehkreuze der internationalen Luftfahrt weiter ausbauen können.
Allerdings gehen ein knappes Fünftel (18 Prozent) der Fachleute davon
aus, dass die kleineren Nebenflughäfen wie Frankfurt-Hahn an
Bedeutung gewinnen, eben weil sie von den Spar-Airlines angeflogen
werden. „Wer geschäftlich oder interkontinental unterwegs ist, wird
auch künftig primär auf den Großflughäfen anzutreffen sein. Wer
hingegen privat innereuropäisch fliegt, wird sich zusehends auf den
Nebenflughäfen wieder finden“, erläutert Eurospace-Chef Vincent
Ohana.

Diese Entwicklung gilt allerdings nur, wenn nicht doch das gute
Viertel (26 Prozent) der Fachleute Recht behält, die längerfristig
ein „Massensterben der Billig-Flieger“ voraussagen.

* Für die Studie „Eurospace-Report 2006 zur Zukunft der
europäischen Luft- und Raumfahrt“ wurden 150 ausgewählte Fach- und
Führungskräfte aus der Luft- und Raumfahrtbranche nach ihrer
Einschätzung zum Status-quo und zur Zukunft der Branche befragt.

Eurospace gehört zu den führenden deutschen
High-Tech-Beratungsgesellschaften. Nach der Gründung 1993 zunächst
auf Raumfahrt und Satellitentechnik spezialisiert, befasst sich das
Unternehmen heute in einer Vielzahl von Märkten mit
Zukunftsprojekten, die nächste Generationen in der jeweiligen Branche
bestimmen. Zu den Gebieten zählen Automobil und Transport, Luft- und
Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation sowie die
Fertigungs-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie. Das
Eurospace-Konzept des Project-Life-Cycle umfasst alle Projektphasen
von der Strategie über die fachliche Expertise bis hin zur
Implementierung. Eurospace gehört seit 1996 zur Altran Group, die
weltweit mit über 100 Tochtergesellschaften vertreten ist, und
beschäftigt zur Zeit bei Wachstumsraten von jährlich über 20 Prozent
mehr als 270 Consultants in Deutschland. Neben einem Forschungs- und
Entwicklungszentrum in Chemnitz unterhält Eurospace Geschäftsstellen
in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.

Weitere Informationen: Eurospace GmbH, Schillerstraße 20, 60313
Frankfurt am Main, Tel. 069/6605530, Fax 069/66055416, E-Mail:
lichtenberg@eurospace.de, Web: www.eurospace.de





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