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Deutsche beim Bezahlen auf Reisen deutlich vorsichtiger

Mehr als jeder zweite Deutsche ist bei Bezahlvorgängen deutlich vorsichtiger geworden. Die Sicherheit von Zahlungsmitteln hat auch auf Reisen höchste Priorität, wie eine repräsentative Umfrage ergab, die TNS Infratest im Auftrag von American Express Travelers Cheques durchgeführt hat.



Der gesunde Mix verschiedener Zahlungsmittel macht den Unterschied. Dies wurde erst kürzlich wieder deutlich, als es aufgrund eines Programmierungsfehlers Probleme bei der Nutzung von Zahlungskarten gab. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) wie auch Finanztest empfahlen Konsumenten daraufhin, auf Reisen ins Ausland neben Karten sicherheitshalber auch Reiseschecks mitzunehmen. „Dies zeigt: Nach wie vor sind die Travelers Cheques ein aktuelles und zuverlässiges Zahlungsmittel“, so Ed Chesshyre, Vice President EMEA für Global Prepaid bei American Express.



Deutsche wollen rundum sichere Reisekasse

Rund 94 Prozent der Deutschen geben an, dass ihnen bei Reisezahlungsmitteln die Sicherheit vor Fälschungen und Manipulation wichtig ist. Der schnelle Ersatz bei Diebstahl oder Verlust wird von 92 Prozent der Deutschen als wichtig eingestuft. Außerdem legen sie großen Wert auf eine einfache Handhabung (89 Prozent) sowie eine hohe Akzeptanz (87 Prozent) der Zahlungsmittel.

„Einerseits geben die Bundesbürger an, bei Bezahlvorgängen deutlich vorsichtiger geworden zu sein, andererseits handeln viele nicht entsprechend“, so Ed Chesshyre. „Sie haben auf Reisen häufig zu viel Bargeld dabei. Eine bunt gemischte Reisekasse und verschiedene Vorsichtsmaßnahmen wie die Nutzung eines Safes können viel Ärger ersparen.“

Verschiedene Möglichkeiten zum Schutz vor Diebstahl und Verlust

Zu den am häufigsten getroffenen Sicherheitsvorkehrungen auf Reisen zählt der Abschluss von Versicherungen wie zum Beispiel einer Auslands-Krankenversicherung. Knapp 68 Prozent der Deutschen schließen immer eine ab. Mehr als jeder zweite Deutsche meidet außerdem gefährliche Gebiete und hat stets ein Handy dabei. Knapp vier von zehn der Befragten setzen auf eine bunt gemischte Reisekasse, nehmen unterwegs möglichst wenig Bargeld mit und deponieren Wertgegenstände in einem Safe.



„Reisende sollten darauf achten, dass sie nie die ganze Reisekasse mit Bargeld, Reiseschecks, EC- und Kreditkarte in der Brieftasche mit sich herumtragen“, so Michael Klieber von der Sparkasse Hanau. „Stattdessen sollte der Großteil im Hotelsafe oder an verschiedenen sicheren Orten aufbewahrt werden. Falls dann ein Langfinger zugreift, sind noch genug Reserven vorhanden und nicht die ganze Reise ist plötzlich gelaufen. Auch Reiseschecks gehören in die Reisekasse. Sie sind gegen Diebstahl und Verlust versichert und werden weltweit in der Regel innerhalb von 24 Stunden ersetzt.“

Über die Studie

TNS Infratest befragte im September 2009 im Auftrag von American Express Travelers Cheques 1.000 Personen über 18 Jahren in Deutschland zum Thema Reisen und Finanzen. Die Interviews wurden telefonisch geführt. Die Untersuchungsmethode entspricht den Anforderungen der Repräsentativität für Personen in Deutschland über 18 Jahre.





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