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Deutsche Bahn entschuldigt sich für hitzebedingte Ausfälle

Die Deutsche Bahn bedauert die erheblichen Unannehmlichkeiten für rund 1.000 Fahrgäste durch den hitzebedingten Ausfall von drei ICE-Zügen am Samstag. Bei extremen Außentemperaturen und hohem Fahrgastaufkommen waren in drei ICE-Zügen auf dem Weg von Berlin nach Köln/Düsseldorf die Klimaanlagen ausgefallen. Das Bordpersonal hatte daraufhin in Absprache mit der Betriebszentrale die Züge in Hannover bzw. in Bielefeld gestoppt. Zusätzliche DB-Mitarbeiter auf den Bahnhöfen und an den Service Points verteilten die Reisenden dann auf andere Züge. Fahrgäste mit hitzebedingten Beschwerden wurden vom Technischen Hilfswerk (THW) und Einsatzkräften der Feuerwehr ebenfalls vor Ort versorgt.

„Wir bedauern sehr, dass einzelne Fahrgäste auch gesundheitliche Beeinträchtigungen erlitten und sogar im Krankenhaus behandelt werden mussten. Darüber sind wir sehr betroffen und möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen“, sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Wir wollen diese Kunden dafür entschädigen. All jene, die wir nicht direkt erreichen können, bitten wir, sich bei uns zu melden.“ Homburg stellte bereits im Vorfeld der Hitzeperiode sicher, dass die Vorräte an nichtalkoholischen Getränken an Bord der Züge aufgestockt wurden.

Fahrgäste, die von hitzebedingten Fahrzeitverlängerungen betroffen sind, können die generellen Entschädigungsleistungen bei Verspätungen ab 60 bzw. 120 Minuten in Anspruch nehmen und sich 25 bzw. 50 Prozent des Fahrpreises ersetzen lassen.

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