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Der Starwalk ist eröffnet

Der Köln Bonn Airport hat jetzt einen „Starwalk“. Nach gut einjähriger Bauzeit nahmen Landesverkehrsminister Axel Horstmann, Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, Flughafenchef Michael Garvens, Stararchitekt Helmut Jahn und Germanwings-Geschäftsführer Joachim Klein den Neubau am Terminal 1 vor rund 300 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft in Betrieb.

Shops und Gastronomie, Flugsteige und Büros: das alles vereint das rund 25 Millionen Euro teure Gebäude mit einer Nutzfläche von 8.700 Quadratmetern. „Starwalk“ heißt es, weil es die beiden sternförmigen Warteraumbereiche B und C des Terminal 1 verbindet und weil Anklänge an „Star Alliance“ durchaus gewünscht sind. Schließlich treten die Fluggäste der Lufthansa, die zur „Star Alliance“ gehört, hier ihre Reise an. Und auch der zweite Nutzer, Germanwings, gehört zum Lufthansa-Konzern.

Die Passagiere dieser beiden Airlines betreten zum Abflug den „Starwalk“ über eine gläserne Brücke vom Terminal 1 aus. Hier passieren sie die zentrale Sicherheitskontrolle, deren Kapazität von bisher 7 auf jetzt 10 Kontrollstellen erweitert wurde, und gelangen in eine großzügige Shopping-Meile mit Marken-Mode im Catwalk, Travel-Value-Shop, Bücher- und Zeitschriften-Shop, Leysieffer-Bistro und Kölsch-Bar. Zu ihrem Flugzeug gelangen die Passagiere über die 12 neuen Gates im „Starwalk“ oder über die 12 Gates in den bisherigen Warteraumbereichen B und C.
Der Köln Bonn Airport setzt in seiner neuen Ausrichtung verstärkt auf den Non-Aviation-Bereich, also das Geschäft am Boden. 20 neue
Outlets sind im Jahr 2004 entstanden. Die Umsatzerlöse aus diesem Geschäftsfeld sind im ersten Halbjahr 2004 gegenüber dem selben Zeitraum vor zwei Jahren bereits um 52 Prozent gewachsen, Tendenz weiter steigend.

Eine neue Marketingkampagne mit einem eigenen Logo und unter dem Motto „Taste and Buy“ soll das Geschäft weiter ankurbeln. Überdimensionale Stahl-Einkaufstüten mit Lageplänen der Geschäfte, Folder und Plakate weisen den Weg zu den Shops. Wie es sich für einen Low-Cost-Airport gehört, zieren die Plakate keine teuren Models sondern ausschließlich eigene Mitarbeiter.





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