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Delegationsreise nach Beijing und Nord-Ost-China 2008

In Zusammenarbeit mit der Provinzregierung von Heilongjiang , mit dem IPK Fraunhofer Institut Berlin, der chinesischen Botschaft Berlin, der Handelsabteilung der Botschaft („Ministerium für Handel“) führt das German Global Trade Forum Berlin auf Einladung der Provinzregierung in der Zeit vom 12.-20. Juni 2008 die 3. Business Mission nach Nord-Ost-China und Beijing durch. Chinas nord-östlichste Provinz an der Grenze zu Russland gehört zu den Schwergewichten des Landes und öffnet sich der Welt.

Deutschland ist und bleibt der begehrteste Partner Chinas auch wenn sich abzeichnet, dass der Wettbewerb zunimmt und die Möglichkeiten deutscher Unternehmen eher abnehmen. Russland, Kasachstan, die USA, Japan und Süd-Korea haben traditionell ein strategisches Interesse am Nordosten Chinas, der im Gegensatz zu immer wieder feststellbaren Vorurteilen nicht zurückgeblieben ist und schon lange nicht mehr „die Strukturmerkmale der alten russischen Schwerindustrieinvestitionen“ aufweist. Harbin gehört traditionell zu den bevorzugten Standorten in China.



Nach der erfolgreichen Business Mission 2007 nach Harbin werden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Provinz anlässlich einer im Juni 2008 in Zusammenarbeit mit der Universität von Harbin und dem Berliner IPK-Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie unter der Leitung von Prof. Dr. Kai Mertins im Rahmen einer weiteren Business Mission nach Nordost-China erkundet, die interessierten Unternehmen, Verbandsvertretern und Wissenschaftlern offen steht.

Die bereits vorangekündigte Delegationsreise führt über Beijing, wo Gespräche mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik geplant sind in Heilongjiangs Hauptstadt und von dort u.a. auch nach Qiqihar, Chinas wohl beachtlichstem Zentrum der Schwer- und Werkzeugmaschinenindustrie.

Die Universität von Harbin zeichnet sich durch ihren hohen Standard und modernste Strukturen aus, für die eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft selbstverständlich ist. So werden start-up-Unternehmen aus der Forschung heraus gezielt gefördert und modern Anwendermethoden vor allem in den Zukunftsindustrien IT-, Bio- und Nanotechnologie gefördert.

Im Rahmen der Business Mission werden aus aktuellem Anlaß auch aktuelle Fragestellungen erörtert und nicht etwa ausgespart. Chinas Entscheidungsträger haben ein offenes Verhältnis zu Deutschland und sind jederzeit bereit und Willens, zu Fragen des öffentlichen Interesses Stellung zu beziehen.

Weiterhin besteht Gelegenheit zur Teilnahme an der 19. China Harbin International Fair for Trade and Economic Cooperation (www.00615.net/e14th/index.php), die vom 15. bis 19. Juni 2008 in Harbin stattfindet. Die für ganz Nordost-China konzipierte und seit 2007 international ausgerichtete Veranstaltung hat bereits im letzten Jahr ein erhebliches internationales Interesse geweckt. „Harbin ist die Hauptstadt Sibiriens“ kann man seither ohne weiteres projektieren. Die massive Anwesenheit russischer, koreanischer, japanischer aber auch US-amerikanischer Unternehmen und Delegationen untersetzt die alte strategische Bedeutung nicht nur des Nordosten Chinas, sondern vor allem des sich hier entwickelnden Wirtschaftsraumes, der vor allem auf erhebliche Rohstoffressourcen verweisen kann. Obwohl die alte Namensgebung „Mandschurei“ in China verpönt ist, macht doch der historische Rückblick auf die Interessen der alten Kolonialmächte deutlich, um was es in der Region geht. Heute bestimmen sowohl chinesische als auch russische Unternehmen die Entwicklung.

Das Interesse der strategischen Industrien an der Region und den Möglichkeiten ist allerdings ungebrochen.
Rohstoffe, Ressourcen und weite Räume im Austausch gegen Industrieentwicklung, Forschung, Produktion und Projektentwicklung sind die Stichworte, die in den nächsten Jahrzehnten mit Leben gefüllt werden. Grund genug, die Chance der Gestaltung der wechselseitigen Beziehungen möglichst frühzeitig zum gemeinsamen Vorteil zu nutzen.

Der Ressourcenreichtum in Nordost-Asien bis hin nach Alaska/Kanada sowie das für Europa äußerst angenehme Klima sind die entscheidenden Argumente dafür, dass die Bemühungen der südostasiatischen Partnerländer Deutschlands, sich als alternativer Wirtschaftsraum jenseits von Japan, China und zukünftig Indien zu profilieren, ein ganz anderes Niveau erreichen müssen, um den Wettbewerb der Regionen zu bestehen. Die hier und da nüchternen Erfahrungen mit dem Boom des liberalisierten Marktes in China, und davon gibt es in China nicht wenige, haben vor allem im Nordosten Chinas zu der Überzeugung beigetragen, dass die Zukunft einer modernen Gesellschaft von einer nachhaltigen Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt abhängt.

Grund genug, sich vor allem auch an vorbildhaften Entwicklungsbeispielen des Auslands zu orientieren. Anspruch und Wirklichkeit zusammenzuführen kann und muß dabei ein Thema einer vorteilhaften Zusammenarbeit und der Schaffung einer Win-Win-Situation sein, der wichtigsten Voraussetzung für das Gelingen eines jeden Projekts.

In Beijing besteht die Gelegenheit, die olympischen Sportstätten zu besichtigen und die Stimmung vor den Spielen zu studieren. Die Teilnahmebedingungen sind für Journalisten, Unternehmer und Entscheidungsträger günstig.

Für ein beschränktes Kontingent besteht die Möglichkeit der Übernahme der in China anfallenden Kosten durch die chinesischen Partner. In der Regel tragen Teilnehmer unserer Delegationen danach lediglich ihre Flug- und Anreisekosten sowie die des persönlichen Bedarfs.

www.germanglobaltrade.de





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