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Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten erhebt ab September eine Einreisegebühr

Die Reisekasse von USA-Reisenden wird ab dem 8. September zusätzlich belastet. Die Gebühr von 14 Dollar (rund 10,50 Euro) wird von allen erhoben, die kein Visa benötigen. Gezahlt werden die 14 Dollar bei der Nutzung des elektronischen Einreisesystems ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Mit den neuen Einnahmen sollen unter anderem Marketingmaßnahmen für die amerikanische Tourismusindustrie finanziert werden.

Wenn man bedenkt, dass jeder Reisende bei einem Besuch der USA im Durchschnitt etwa 4000 Dollar* ausgibt, sollte sich der Aufschrei in Grenzen halten. Außerdem kann man eh nichts dagegen machen. Genauso wie bei der Luftverkehrsabgabe.
Aber genau hier könnten sich die Macher der neuen Fee täuschen.
Sicher wird ein Teil der Reisenden mit dem Vorsatz der Ausgabendisziplin auf die Gebühr antworten, und den einen oder anderen Dollar nicht ausgeben. Und dieser Vorsatz wird nicht beim Erreichen von 14 eingesparten Dollar fallen gelassen.

Der Schuss könnte also auch nach hinten losgehen. Was auf der einen Seite über die Fee eingenommen wird, fehlt auf der anderen Seite den Leistungserbringern, den Hotels und den Händlern.

Man darf gespannt sein, wie der Reisende reagieren wird. Noch spannender dürfte allerdings die Frage sein, wann die Gebühr erstmals angehoben wird und welche schweinerein noch in den Schubladen der Hüter klammer Staatskassen schlummern.

* Quelle: etn





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