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Codesharing – Mit welcher Airline fliege ich wirklich?

Der Flug ist gebucht, mit einer Marken-Airline soll es am nächsten Tag in den Urlaub gehen. Doch dann die Überraschung am Flughafen – der Flug erfolgt mit einer No-Name Airline. Dieses Vorgehen, genannt „Codesharing“, ist bei vielen Fluggesellschaften üblich. Routen werden geteilt, um Kosten zu sparen und das Streckennetz auszuweiten. Ärgerlich nur für den Fluggast, dessen Airlinewahl meistens Gründe hatte. Statt der erwarteten Flotte und dem gewohnten Service seiner favorisierten Fluggesellschaft steht er nun einem völligen Blindflug gegenüber. Gerade wenn tragische Unglücke wie der Flugzeugabsturz von Madrid noch gut im Gedächtnis sind, ruft diese Situation bei vielen Passagieren große Unsicherheit hervor.

Dem Codesharing der Fluglinien ist rechtlich nichts entgegenzusetzen, da sich die Fluggesellschaften nur verpflichten, den Käufer eines Tickets zu befördern, aber nicht mit welchen Maschinen. Da bleibt dem Kunden nur eines: sich vor dem Flug schlau zu machen, mit welcher Airline der Flug wirklich durchgeführt wird. Ungewöhnlich sind z.B. hohe Flugnummern, eine doppelte Ausweisung des Fluges (beide Kürzel der Fluglinien angegeben) sowie Sternchen und Fußnoten. Diese weisen meist auf einen Wechsel der Airline hin.

Tipp: Auf www.airlinetest.com, dem größten deutschsprachigen Fluggastbewertungsportal, kann man vor dem Flug die Erfahrungen von anderen Passagieren mit unbekannten Codeshare-Airlines nachlesen. Aktuell bietet airlinetest.com über 15.000 Fluggastbewertungen zu ca.1.000 Airlines aus allen Kontinenten.





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