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BVF bemängelt die Informationspolitik des Volkswagen-Konzerns

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) bemängelt die derzeitige Informationspolitik des Volkswagen-Konzerns zu erforderlichen Nachbesserungen an Fahrzeugen (CO2 / NOX) und zu den Prozessen. Hier ist vor allem unklar, wie eine Abwicklung für gewerbliche Kunden erfolgen soll, ohne dass ein Mehraufwand durch Fuhrparkbetreiber zu tragen ist.

Eine Kommunikation gegenüber gewerblichen Kunden ist für den Fuhrparkverband nicht hinreichend erkennbar. Es fehlt die erforderliche Transparenz zu realistischen Abläufen und Szenarien. Das derzeitige Verhalten des Volkswagen-Konzerns lässt Zweifel zu, ob tatsächlich ab Januar eine nachhaltige Verbesserung der technischen Situation erfolgt.

Der Fuhrparkverband fordert im Sinne seiner Mitglieder und aller betroffener Fuhrparks den Ersatz sämtlicher Aufwendungen, die Unternehmen durch Rückrufaktionen entstehen. Die finanziellen Belastungen durch Ausfall der Fahrzeuge dürfen nicht bei den Kunden hängen bleiben.

Fuhrparkbetreibern mit betroffenen Fahrzeugen empfehlen wir im Falle des Volkswagen-Konzerns, im Gespräch mit den jeweiligen Lieferanten eine Lösung zu suchen. Vor allem sollten sie darauf achten, dass sämtliche rechtlichen Möglichkeiten des Schadensausgleichs nach Gewährleistungsrecht ausgeschöpft werden.

Der Verband empfiehlt zusätzlich die Wertentwicklung gebrauchter Fahrzeuge genau zu beobachten, denn hier könnte nach Meinung des Verbandes Fuhrparks ein weiterer Schaden drohen.





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