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BlackBerry schlägt iPhone

Bei der Steuerung und Kontrolle des betrieblichen Zahlungsverkehrs über mobile Geräte vertrauen die deutschen Finanzmanager zurzeit eher dem BlackBerry als dem iPhone. Dies hat der aktuelle cogon-Report „Mobiler Zahlungsverkehr 2010/2011“ zutage gefördert. Für die Studie hatte die auf Cash Management-Lösungen spezialisierte cogon AG 100 Fach- und Führungskräfte aus den Finanzabteilungen in Deutschland ansässiger Unternehmen befragt.

61 Prozent stufen den BlackBerry als „besonders geeignet“ ein, wenn es um die Lenkung von sensiblen Zahlungsflüssen über mobile Geräte geht. Dasselbe Vertrauen bringen, laut cogon-Report, 59 Prozent dem iPhone entgegen (Mehrfachnennungen waren erlaubt). Weit abgeschlagen in der Rangliste ist Nokia: Lediglich 20 Prozent halten ihr Nokia-Smartphone für vertrauenswürdig genug zur Steuerung und Kontrolle des Zahlungsverkehrs im Unternehmen. Selbst Smartphones, die mit Googles relativ neuem Betriebssystem Android arbeiten, liegen in der Gunst der Finanzmanager mit 34 Prozent deutlich vor Nokia. Tablet-PCs mit Android würden allerdings nur 7 Prozent der Befragten für den betrieblichen Zahlungsverkehr einsetzen. In diesem Segment liegt Apple`s iPad mit 55 Prozent weit vorne.

Als wichtigste Vorteile des schnellen Griffs zum Smartphone oder Smartpad unterwegs nennen die Finanzmanager laut cogon-Report die Beschleunigung (68 Prozent), die Optimierung (62 Prozent), die Flexibilisierung (55 Prozent) und die Automatisierung (51 Prozent) der Geschäftsprozesse. Für 65 Prozent ist vor allem die „bessere Transparenz der Finanzdaten immer und überall“ das wichtigste Argument, um ihren Blackberry oder ihr iPhone für die mobile Überwachung und Steuerung der Zahlungsverkehrsflüsse unterwegs aus der Tasche zu ziehen.

Dazu gehört, dass die Kontoinformationen „on the go“ nicht nur einsehbar sind, was 92 Prozent der Befragten verlangen. 84 Prozent fordern zudem, anstehende Zahlungen am mobilen Gerät auch bearbeiten zu können. 77 Prozent wollen dabei nicht nur eine Bank im Auge haben, sondern erwarten eine Multibank-Lösung. Dazu passt, dass sich drei Viertel der Finanzmanager ohnehin eine „ganzheitliche Lösung“. wünschen. Diese soll neben der einfachen Bedienbarkeit (55 Prozent) und Flexibilität (50 Prozent) vor allem auch maximale Datensicherheit (85 Prozent) sowie Zugriffsschutz (82 Prozent) bieten.

Unabhängig vom Smartphone- oder Smartpad-Modell verlangen 45 Prozent der von cogon befragten Finanzexperten, dass keinerlei Daten auf dem mobilen Gerät gespeichert werden. Für weitere 46 Prozent ist wichtig, dass zumindest keine sensiblen Daten auf dem BlackBerry, iPhone, iPad oder Android-Handheld abgelegt werden. 72 Prozent fordern zudem eine verschlüsselte Datenübertragung, wie sie zwischen BlackBerry und BlackBerry-Server ohnehin erfolgt. Bei iPhone oder iPad soll die Verbindung über ein sicheres Virtual Private Network (VPN) ablaufen, ist die Ansicht von beinahe drei Viertel der Befragten, heißt es im cogon Report.

www.cogon.de





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