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BGA Bundesverb.Dt.Groß- u. Außenhandels

„Die in Hongkong erzielten geringen Fortschritte
zur Handelsliberalisierung können niemanden zufrieden stellen. Wie
erwartet konnten sich die WTO-Mitglieder nur auf den kleinsten
gemeinsamen Nenner einigen. Ein erfolgreicher Abschluss der
laufen-den Verhandlungen zum Ende nächsten Jahres bleibt damit
ungewiss.“ Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des
Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außen-handels (BGA), heute
zum Abschluss der WTO-Ministerkonferenz in Hongkong.

„Erfreulich ist lediglich, dass sich die WTO-Mitglieder auf einen
Kompromiss über den Abbau der Agrarexportsubventionen einigen
konnten. Einmal mehr hat die EU hier Zugeständnisse gemacht. Jetzt
müssen sich in erster Linie die großen Schwel-lenländer bewegen und
endlich substanzielle Angebote beim Abbau von Industriezöl-len und
der Liberalisierung der Dienstleistungsmärkte vorlegen. Die
Entwicklungs-länder und die Industrieländer werden hier noch viel
Überzeugungsarbeit leisten müssen“, so der BGA-Präsident.



„Wir befürchten nun eine Verstärkung des Trends zu Bilateralismus
und Regionalis-mus und dadurch eine weitere Aushöhlung der WTO. Mit
dem mageren Ergebnis von Hongkong wird dem Trend zum Abschluss
bilateraler Freihandelsabkommen jeden-falls kein Einhalt geboten
werden können. Verlierer wären die Entwicklungsländer, aber auch der
deutsche Mittelstand“, so Börner abschließend.





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