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Beratungskompetenz wird künfitg effektiv gebündelt

Auch weiterhin werden Unternehmen in Baden-Württemberg auf ihrem Weg nach Europa intensiv vorbereitet und begleitet. Zehn Partner bieten im neuen Netzwerk ihren Service an. Dieser umfasst neben der Beratung zu Auslandsmärkten und Fördermaßnahmen auch Kooperationsbörsen, Messebeteiligungen, Delegationsreisen sowie Seminare. Über das Netzwerk erhält die Europäische Kommission ein Feedback zu möglichen Hemmnissen und Marktzutrittsbeschränkungen.

Zum 1. Januar 2008 starteten sieben Industrie- und Handelskammern, das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, das Steinbeis-Europa-Zentrum sowie Handwerk International als Partner im neuen Netzwerk. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der Euro Info Centres und der Innovation Relay Centres gestärkt fortgesetzt. Von dem Angebot profitieren alle kleinen und mittleren Unternehmen aus Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung in Baden-Württemberg sowie die Universitäten und Forschungseinrichtungen. Diese erhalten den Zugang zu europäischen Märkten und Technologien sowie zu Forschungsnetzen. Insgesamt werden im nächsten Jahr mindestens 50.000 Unternehmen erreicht. Durch die Neuordnung der Beratungsnetzwerke sollen Synergieeffekte zwischen den Informations- und Beratungseinrichtungen erzielt werden, um ein optimiertes und flächendeckendes Angebot für die Unternehmen anbieten zu können.

Ausgeschrieben wurden die neuen europäischen Beratungsnetzwerke von der Europäischen Kommission. In Baden-Württemberg wurde ein Konsortium gegründet, das den Zuschlag für das Land erhalten hat und von Handwerk International, der gemeinsamen Außenwirtschaftsabteilung der acht baden-württembergischen Handwerkskammern, koordiniert wird. Die Europäische Kommission hat eine Förderung in Höhe von 3,8 Mio. Euro für die nächsten drei Jahre zugesagt.

Handwerk International





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