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Behinderungen an vielen Flughäfen

Passagiere der Lufthansa-Tochter Cityline
müssen am Dienstagmorgen aufgrund von Warnstreiks mit erheblichen
Behinderungen rechnen. Im Tarifkonflikt mit der Fluggesellschaft rief
die Pilotenvereinigung Cockpit erneut zu Warnstreiks aus, wie die
Arbeitnehmervertreter am Dienstagmorgen in Neu-Isenburg mitteilten.
Zudem seien die Mitglieder der Vereinigung bei Lufthansa Cityline
seit Montag aufgerufen, in einer Urabstimmung über unbefristete
Streiks abzustimmen. Die Urabstimmung laufe bis zum 1. Juli.

Von den Warnstreiks am Dienstag sind den Angaben zufolge die
Flughäfen München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin-Tegel,
Frankfurt, Bremen, Köln, Nürnberg, Paderborn, Münster/Osnabrück,
Friedrichshafen und Dresden betroffen. Hintergrund der auf die Zeit
zwischen 5.30 und 8.00 Uhr befristeten Arbeitsniederlegungen seien
die stockenden Tarifverhandlungen für das Cockpitpersonal. Bereits am
21. Mai waren die Piloten der Lufthansa Cityline in einen befristeten
Ausstand getreten, um den Arbeitgeber zur Abgabe eines aus ihrer
Sicht verhandlungsfähigen Angebots zu bewegen.

ddp.djn/rab/nas

Update: 10:45

Ende des Streiks

Warnstreiks bei der Lufthansa-Tochter
Cityline am Dienstagmorgen haben zu Flugstreichungen und
mehrstündigen Verspätungen an zahlreichen deutschen Flughäfen
geführt. Im Tarifkonflikt mit der Fluggesellschaft hatte die
Pilotenvereinigung Cockpit erneut zu Arbeitsniederlegungen
aufgerufen, wie die Arbeitnehmervertreter am Dienstag in Neu-Isenburg
mitteilten. Insgesamt seien 45 von 46 Flügen zwischen 5.30 Uhr und
8.00 Uhr deutschlandweit bestreikt worden.

Die Lufthansa sprach von 28 Flugstreichungen und 1200 betroffenen
Passagieren. Zudem habe es bei weiteren Flügen Verspätungen gegeben.
«Wir zeigen für diese Aktion kein Verständnis», betonte eine
Lufthansa-Sprecher auf Anfrage der ddp/Dow Jones
Wirtschaftsnachrichten. Die Geschäftsführung habe ein neues
Gesprächsangebot vorgelegt. Warnstreiks führten hingegen nicht zu
einer vernünftigen Lösung.

Cockpit zufolge sind die Mitglieder der Vereinigung bei Lufthansa
Cityline seit Montag aufgerufen, in einer Urabstimmung über
unbefristete Streiks abzustimmen. Die Urabstimmung läuft nach
Cockpit-Angaben bis zum 1. Juli.

Von den Warnstreiks am Dienstag waren den Angaben zufolge die
Flughäfen München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin-Tegel,
Frankfurt, Bremen, Köln, Nürnberg, Paderborn, Münster/Osnabrück,
Friedrichshafen und Dresden betroffen. Hintergrund der Warnstreiks
sind die stockenden Tarifverhandlungen für das Cockpitpersonal.
Bereits am 21. Mai sind die Piloten der Lufthansa Cityline in einen
befristeten Ausstand getreten, um den Arbeitgeber zur Abgabe eines
aus ihrer Sicht verhandlungsfähigen Angebots zu bewegen.

ddp.djn/nas/rab





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