Business-Travel.de - die Seite für Geschäftsreisende, Manager und Führungskräfte

Bahn und GDL streiten noch immer

Meint die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gestern noch:

„Keine Annäherung erzielt – Scheitern der Tarifverhandlungen ist nicht mehr ausgeschlossen.

„Das Angebot, das uns die DB heute vorgelegt hat, reicht nicht aus. Ein Scheitern der Tarifverhandlungen kann ich jetzt nicht mehr ausschließen.“ Dies sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, nach der heutigen Tarifrunde. Weder beim Entgelt noch bei der Arbeitszeit hat es eine Annäherung gegeben.

So ist das von der DB vorgelegte Angebot zur Entgelterhöhung nach wie vor unzureichend. Im Bereich der Arbeitszeit lehnt die DB weiterhin eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 41 auf 40 Stunden ab.

Über das Ergebnis der heutigen Verhandlungsrunde sollen nun zunächst einmal der Hauptvorstand und die Tarifkommission der GDL unterrichtet werden. Diese kommen am Sonntag, dem 13. Januar 2008, zu einer Sitzung in Frankfurt/Main zusammen. Beide Gremien werden dann über das weitere Vorgehen der GDL entscheiden.“

sagt die Bahn heute:

„Mehdorn: „Einigung mit GDL nächste Woche möglich“
DB: Lokführer können bis 2009 durchschnittlich elf Prozent mehr ohne Mehrarbeit verdienen / Einigkeit über eigenständigen Tarifvertrag sowie Einvernehmen über neue Entgeltstruktur

Die Deutsche Bahn AG hält eine Einigung mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bereits in der kommenden Woche für möglich. DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn erklärte am Freitag: „Über das lange umstrittene Thema eines eigenständigen Tarifvertrages wurde bereits ebenso eine Einigung erzielt wie über die neue Entgeltstruktur für Lokführer. Damit wurde in wesentlichen Punkten ein Einvernehmen erreicht. Zudem hat die DB AG der GDL bei der gestrigen Verhandlungsrunde individuelle Einkommensverbesserungen zwischen sieben und fünfzehn Prozent angeboten. Im Schnitt entspricht dies bis 2009 einem Plus von elf Prozent – und zwar ohne Mehrarbeit. Die DB AG ist in den Verhandlungen bereits über die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen. Zusammengefasst gibt es also gute Gründe, auf eine baldige Einigung zu setzen.“

Für den Geschäftsreisenden keine wirklich verlässliche Aussage um sicher planen zu können.





Bisher keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben