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Bahn sperrt Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Kassel

Von Samstag, 23. April bis Sonntag, 08. Mai 2016 erneuert die Bahn auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Kassel rund 130.000 Tonnen Schotter. Die Arbeiten verteilen sich auf verschiedene Abschnitte mit einer Gesamtlänge von über 30 Kilometern. Auf Reisende kommen erhebliche Behinderungen zu. Es kommt zu Fahrzeitverlängerungen bis zu 60 Minuten sowie teilweise zu Haltausfällen, Umleitungen und vereinzelten Zugausfällen.

Die Bahn will die Auswirkungen für ihre Kunden so gering wie möglich halten und im Fernverkehr während der zweiwöchigen Sperrung über 90 Prozent der planmäßigen Kapazitäten anbieten. Auch der Messehalt in Hannover wird in dieser Zeit weiter bedient.

Folgende Linien des Fernverkehrs werden betroffen sein:
ICE Linien 11 Berlin—Kassel—Frankfurt—Stuttgart—München,
12 Berlin—Kassel—Frankfurt—Karlsruhe—Schweiz,
20/22 Hamburg—Hannover—Kassel—Frankfurt—Karlsruhe—Schweiz/Stuttgart,
25 Hamburg/Bremen—Hannover—Würzburg—Nürnberg/Augsburg—München und IC-Linie
26 Hamburg—Hannover—Kassel—Gießen—Frankfurt—Karlsruhe.

Im Nahverkehr werden bei DB Regio einzelne Linien mit Ausfällen auf Teilabschnitten betroffen sein.

Zusätzlich zu den gesetzlichen Fahrgastrechten bietet die DB betroffenen Kunden während der Streckensperrung folgende Kulanzregelungen an:

Kunden mit einer ICE- oder IC-Zeitkarte im Abo werden aktiv von der DB angesprochen und erhalten eine Teilerstattung. Betroffene Kunden mit einer BahnCard 100 werden gebeten, sich für die Kulanzregelung beim BahnCard-Service zu melden. Zeitkarteninhaber mit IC-Berechtigung können zudem ohne Aufpreis die ICE-Züge nutzen. Bereits erworbene Flex- und Sparpreistickets sowie Reservierungen werden kostenlos erstattet. Für die bisher gekauften Sparpreistickets wird die Zugbindung aufgehoben.

Detaillierte Infos zu den Fahrzeiten erhalten Reisende in Kürze im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Die Fahrgäste werden über Lautsprecheransagen, Aushänge in den Bahnhöfen sowie in den Zügen durch das Zugbegleitpersonal informiert. Reisende werden gebeten, die Fahrplanabweichung bei ihren Reiseplanungen zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen.





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