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Autofahrer in Kiel sind die Verlierer

ADAC: insgesamt ähnliches Preisniveau wie im Oktober

Das Preisniveau der Markentankstellen zwischen Freiburg und Kiel hat sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Allerdings kam es zu umfangreichen Verschiebungen. Als klare Verlierer müssen sich danach die Autofahrer in Kiel fühlen, das bei beiden Kraftstoffsorten den letzten Platz belegt. Spitzenreiter ist bei Superbenzin Saarbrücken, bei Diesel liegt Magdeburg vorn. Dies ist das Ergebnis der ADAC-Untersuchung der Kraftstoffpreise in zwanzig deutschen Städten.

In Saarbrücken, im Oktober noch im Mittelfeld des Rankings, kostet Super aktuell 1,199 Euro je Liter. Auf Platz zwei folgt Magdeburg mit einem Preis von 1,207 Euro. Ganz vorne liegt die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt jedoch bei Diesel, der dort je Liter 1,067 Euro kostet. Um lediglich 0,2 Cent teurer ist Dortmund als Zweitplatzierter mit einem Preis von 1,069 Euro.

Die rote Laterne geht im November an Kiel. Für den Liter Super müssen die Autofahrer in der Ostsee-Metropole derzeit 1,252 Euro bezahlen, 1,3 Cent mehr als in Dresden, dem Tabellenvorletzten. Auch die Dieselfahrer in Kiel müssen kräftig bluten, sie zahlen 1,121 Euro je Liter. Nur unwesentlich günstiger tankt man zurzeit in Kassel, wo Diesel 1,109 Euro je Liter kostet.

Auffällig bleibt: Obwohl auf jeden Liter Diesel im Vergleich zum Ottokraftstoff rund 21 Cent weniger Steuern erhoben werden, beträgt die aktuelle Preisdifferenz nur gut 14 Cent. Die Gründe dafür sehen ADAC-Experten in der immer noch starken Nachfrage nach Heizöl sowie in der zunehmenden Verbreitung von Dieselfahrzeugen. Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, grundsätzlich nur dort zu tanken, wo Sprit billig ist und so indirekt Preissenkungen herbeizuführen. Im Internet findet man unter www.adac.de/tanken einen Online-Tankstellenvergleich als Entscheidungshilfe.





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