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Austauschprogramm für 2005 umfasst 27 Flugzeuge

Eurowings setzt auf Jets. Die Dortmunder Fluggesellschaft erneuert in diesem Jahr ihre Flugzeugflotte in einem Umfang, der einmalig in der Firmengeschichte ist: Insgesamt 27 Flugzeuge werden ausgetauscht. Davon verlassen 16 Turboprop-Flugzeuge die Flotte zugunsten von elf moderneren, schnelleren und komfortableren Jets. Bei Eurowings geht damit das Zeitalter der Propellerflugzeuge noch in diesem Jahr zu Ende.

Friedrich-Wilhelm Weitholz, Vorstandsvorsitzender der Eurowings Luftverkehrs AG: „Die Kunden verlangen bei einem Premium-Produkt, wie wir es in Partnerschaft mit der Lufthansa bieten, schnellere, leisere und komfortablere Flugzeuge. Daher trennen wir uns in diesem Jahr vollständig von unserer bewährten Turboprop-Flotte und stellen als eine der ersten Regionalairlines ganz konsequent auf reinen Jet-Betrieb um.“

Die Regio-Flotte der Eurowings Luftverkehrs AG wird in Zukunft ausschließlich aus den beiden Flugzeugenmodellen BAe 146 von BAE Systems und CRJ 100/200 des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier bestehen. Friedrich-Wilhelm Weitholz: „Mit nur noch zwei Flugzeugtypen sparen wir erheblich bei den Betriebs- und Wartungskosten: Jede Fluggesellschaft versucht sich auf möglichst wenig Flugzeugtypen zu konzentrieren. Das verschafft auch uns wesentliche Produktivitätsvorteile.“ Der Eurowings-Vorstandsvorsitzende sieht sein Unternehmen mit der neuen Flottenstruktur, den großen Wartungsstandorten Nürnberg, Düsseldorf und Köln sowie dem zentralen Verwaltungsstandort Dortmund, der auch in großem Umfang administrative Aufgaben für die Tochtergesellschaft Germanwings übernimmt, hervorragend für die Zukunft aufgestellt. „Unser Unternehmen ist gesund und macht Gewinne. Im Branchenvergleich stehen wir erheblich besser da als die meisten anderen Fluggesellschaften. Damit dies auch so bleibt, müssen wir investieren – zum Beispiel in eine modernere Flotte.“

Einen Teil der Jets, die neu zur Flotte hinzukommen, least Eurowings von BAE Systems Assett Management. Die übrigen übernimmt die Dortmunder Airline von Air Dolomiti. Fünf Turboprops der Baureihe 500 werden nach ihrer Ausflottung an Contact Air verleast, acht ATR-200 gehen zu dem Logistik-Konzern Feedex und werden dort zu Frachtern umgebaut, eine weitere ATR 72-200 wurde bereits an Avanti Air verkauft.

Sowohl für die Techniker der Eurowings Luftverkehrs AG als auch für die Piloten, die neue Flugzeuge mit mehreren Testflügen abnehmen müssen, stellt der Flottenaustausch ein gewaltiges Arbeitspensum dar – und eine historische Chance, die Eurowings nutzen muss. Friedrich-Wilhelm Weitholz stellt fest: „Mit diesem Flottenaustausch kommen wir innerhalb kürzester Zeit mit unserem Unternehmen einen gewaltigen Schritt voran.“

www.eurowings.com








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