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Aussteller nutzen breites Spektrum von Marketing-Instrumenten

Wer auf Fachbesuchermessen ausstellt, ergänzt sein Marketing mit einer Vielzahl anderer Instrumente: Neben der eigenen Website (98 %) setzen die Unternehmen für ihr Marketing vor allem Direct Mailing (89 %) und Werbung in Fachzeitschriften (76 %) ein. Letztere konnte nach einem Rückgang im letzten Jahr wieder deutlich zulegen. Messebeteiligungen nehmen weiterhin 40% des Marketingetats ein und sind damit im B-to-B-Sektor das wichtigste Instrument. Das ergab der AUMA_MesseTrend 2012/13, eine Befragung von 500 repräsentativ ausgewählten ausstellenden Unternehmen, die auf fachbesucherorientierten Messen präsent sind. Die Studie hatte der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im Herbst 2011 durch TNS Emnid durchführen lassen.


Weiterhin gut genutzt werden Public Relations, deren Nutzung mit 58 % um zwei Prozentpunkte zulegen konnte. Gegenüber der Vorjahresbefragung wurden eine Reihe von Instrumenten deutlich geringer eingesetzt, darunter auch Events (minus vier Prozentpunkte). Der Außendienst liegt zwar mit 74 % Nennungen noch weit oben, ist aber im Einsatz um sieben Prozentpunkte zurückgegangen. Deutlich zugenommen haben dagegen Werbung in der Wirtschaftspresse und in Publikumszeitschriften, Außenwerbung und sowie Sponsoringmaßnahmen. Die höchsten Zuwachsraten verzeichneten mit elf Prozentpunkten die Socia-Media-Instrumente wie Facebook, XING, Twitter, die schon in 28 % der befragten Unternehmen zur Unterstützung des Marketing eingesetzt werden.

Investitionsgüteraussteller und Konsumgüteraussteller unterscheiden sich teilweise deutlich in der Nutzung der Marketing-Instrumente außerhalb von Messen: So nutzen Firmen aus dem Investitionsgüterbereich vor allem Direct Mailing (88 %) und Werbung in Fachzeitschriften (86 %) sowie Außendienst (82 %) und Präsentationen auf Kongressen (58 %). Sie setzen jedoch nur relativ wenig auf Vertrieb und Verkauf per Internet (45 %). Von den Konsumgüterausstellern nutzen 90 % das Instrument Direct Mailing, 76 % den Außendienst, 64 % Werbung in Fachzeitschriften und immerhin 58 % den Verkauf und Vertrieb über das Internet.


Die Studie liegt veröffentlicht vor in der Reihe Edition des Instituts der Deutschen Messewirtschaft Nr. 33 und kann online über www.auma.de bestellt werden.





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