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Ausbrüche von Dengue-Fieber in Argentinien und Brasilien

Aus Argentinien und Brasilien werden zurzeit schwere Ausbrüche von Dengue-Fieber-Erkrankungen gemeldet. Darauf weist das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, hin. „Wer eine Reise in diese Länder plant, sollte sich über die Möglichkeiten zum Mückenschutz gut informieren“, rät PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. In Argentinien sind besonders die nördlichen Provinzen Jujuy, Salta, Chaco, Cordoba, Santa Fe und Catamarca betroffen. Dort sind nach offiziellen Angaben fast 15.000 Menschen erkrankt. Das ist die höchste Zahl seit 10 Jahren. Schätzungen gehen sogar von doppelt so vielen Fällen aus. In Brasilien gibt es im Bundesstaat Bahia die meisten Erkrankungen. Seit Anfang des Jahres wurden dort rund 45.000 Fälle gemeldet, 38 Menschen sind inzwischen verstorben.

Der Krankheitserreger, das Dengue-Virus, wird von tagaktiven Mücken in vielen tropischen Regionen übertragen. Innerhalb von 2-7 Tagen entwickelt sich ein grippeähnliches Krankheitsbild mit hohem Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen und einem Druckschmerz hinter dem Auge. Nach etwa einer Woche klingen die Symptome wieder ab. Bei einer Ersterkrankung verläuft die Infektion in der Regel gutartig und komplikationslos. Wer jedoch ein zweites Mal mit Dengue-Viren infiziert wird, muss mit einem schweren Krankheitsverlauf rechnen.

Da es gegen Dengue-Fieber keine Schutzimpfung gibt, sind Maßnahmen für einen effektiven Mückenschutz besonders wichtig. Aktuelle Reise-Gesundheitsinformationen sowie Adressen von reisemedizinisch qualifizierten Ärzten und Apotheken veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin im Internet unter www.crm.de.





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