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Ausbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager

In vier großen deutschen Städten startet in Kürze wieder die Ausbildung zur/zum „zertifizierten Fuhrparkmanager/in“. „Damit bietet die DEKRA-Akademie in einer sehr erfolgreichen Kooperation mit uns für jede Region Deutschlands – und auch für Österreich und die Schweiz – gut zu erreichende Qualifizierungsmöglichkeiten“, sagt Bernd Kullmann, Mitglied des Vorstands des Bundesverbands Fuhrparkmanagement e. V. (BVF).

Die Akzeptanz der Teilnehmer und die Zufriedenheit mit der Ausbildung hätte die Nachfrage der Unternehmen und Organisationen deutlich erhöht, so der BVF.

Die 2014 entstandene Prüfungsordnung ist beispielsweise durch Experten rund um den Fachkreis Qualifizierung des BVF entwickelt worden. Im Laufe des Jahres steht die regelmäßig angesetzte systematische Qualitätssicherung an. Auch hier arbeitet der Fachkreis Qualifizierung eng mit der DEKRA-Akademie zusammen. „Wir entwickeln die Inhalte weiter und geben Empfehlungen aus der Praxis“, sagt Kullmann. Ziel des Fuhrparkverbandes war und ist es, eine optimale und umfassende Ausbildung anzubieten. Dies wird unter anderem durch den Einsatz von neun Referenten in den Ausbildungsbausteinen möglich, die Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten sind. Diese Fachleute können nicht nur einen Überblick geben, sondern praxiserprobtes, vertiefendes Know-how vermitteln. Die Qualität und Anzahl der Referenten ist für Praktiker oft ausschlaggebend, sich für diesen Ausbildungsgang zu entscheiden. „Das kann ich unterschreiben, dass das ein wichtiges Kriterium ist. Ich persönlich kann nur empfehlen den jeweiligen Spezialisten dem Universalisten vorzuziehen“, so Kullmann. Letztlich sei nicht der „Entertainment-Faktor“ entscheidend, sondern die Aktualität und die vermittelte Thementiefe.

Fuhrparkmanager haben einen verantwortungsvollen Job. Die Ausbildung sollte entsprechend höchsten Anforderungen genügen. Kritisch sieht der Verband Angebote, in denen schon nach wenigen Tagen ein „Zertifikat“ vergeben wird. „Es ist einfach nicht möglich das erforderliche Wissens-Spektrum mit einer Ausbildungsdauer von 4 oder 10 Tagen zu vermitteln“, unterstreicht das BVF-Vorstandsmitglied. „Qualität setzt sich auf Dauer durch und wir bieten allen Anbietern gerne eine Zusammenarbeit an“, sagt Kullmann. Denn, so seine Überzeugung, es geht hier einzig und alleine darum, die für Fuhrparkverantwortliche beste Qualifizierung möglich zu machen. Das entsprechende Niveau, das die vom Fachkreis entwickelte Prüfungsordnung vorgibt, sollte kein Anbieter unterschreiten.

Über die Ausbildung zum/zur zertifizierten Fuhrparkmanager
Die Seminarreihe thematisiert strategische und operative Fragestellungen ebenso wie rechtliche, finanzielle und betriebswirtschaftliche Grundlagen des Fuhrparkmanagements sowie Ansätze zur optimalen Gestaltung des organisatorischen und kommunikativen Rahmens eines modernen Fuhrparks. Dazu gehört zum Beispiel das Thema Dienstwagenmanagement und Nachhaltigkeit im Fuhrpark genauso, wie das Versicherungs- und Schadenmanagement. Insgesamt gibt es sieben Themenkomplexe mit einer Ausbildungsdauer von 19 Tagen. Hinzu kommt die Zertifizierung über 2 Tage. Diese modulare Aufteilung sorgt trotz des erheblichen Zeitaufwandes für die nötige Flexibilität und hat außerdem den Vorteil, dass Module je nach Vorwissen auch einzeln gebucht werden können. Eine Zertifizierung setzt allerdings den Besuch aller Module und das Bestehen der Abschlussprüfung voraus.

Der Fachkreis Qualifizierung des BVF ist mit rund 20 Fuhrparkpraktikern besetzt, die auch Prüfungen begleiten und die Themen in Bezug auf Aktualität und Relevanz im Blick behalten. Die Ausbildung und der Abschluss „Zertifizierte/r Fuhrparkmanager/in (DEKRA/Bundesverband Fuhrparkmanagement)“ sind damit immer up-to-date. Denn es gibt immer wieder Verschiebungen. Die Fuhrparkmanager müssen wissen, worauf sie sich einstellen müssen, denn sie verantworten oft federführend das Zukunftsthema Mobilität.
Mehr zum Bundesverband Fuhrparkmanagement: www.fuhrparkverband.de





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