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Arbeitskampf bei Air Berlin

Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinigung Cockpit (VC) und Air Berlin über die Arbeitsbedingungen der Piloten ist es erneut zu keiner Einigung gekommen. Dies teilte die Pilotengewerkschaft am Montag mit und kündigte an, dass ab Mitte der Woche mit Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen sei. In der Tarifauseinandersetzung geht es um verbesserte Dienst-, Ruhe- und Bereitschaftszeiten. Außerdem verhandelten die Parteien über einheitliche Arbeitsbedingungen für alle Piloten der Air Berlin Group.

Nachdem die in der VC organisierten Piloten bereits am 16. August in einer Urabstimmung für Streikmaßnahmen gestimmt hatten, konnte am 31. August mit einem Vorvertrag ein vorläufiges Ende des Tarifkonflikts erreicht werden. Hierin einigten sich beide Seite auf die wesentlichen Eckpunkte. In der sich anschließenden Redaktion zum endgültigen Tarifvertrag kam es jedoch zu unterschiedlichen Auslegungen der Vereinbarungen des Vorvertrags. Daher sprachen sich die Piloten in einer Urabstimmung am 15. Oktober mehrheitlich gegen die Inhalte des Vorvertrages aus. Seitdem befinden sich die Piloten nicht mehr in der Friedenspflicht.

Schon im März 2010 konnten Warnstreiks in letzter Sekunde abgewendet werden, nachdem sich die VC ernsthafte Hoffnung auf eine Tariflösung machen konnte. Über die Forderungen der VC zu verbesserten Arbeitsbedingungen bei Air Berlin wird bereits seit Februar 2009 verhandelt.





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