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ArabellaStarwood Hotels & Resorts gibt es ab sofort nicht mehr

Die Management-Gesellschaft für die Hotelgruppe der Schörghuber Unternehmensgruppe aus München ist mit sofortiger Wirkung aufgelöst. CEO Wolfgang Neumann und der kaufmännische Geschäftsführer Dr. Christoph Scherk verlassen das Unternehmen. Das gab die Schörghuber Unternehmensgruppe bekannt.

In der aktuellen Unternehmensmitteilung heisst es dazu: „Der Holdingvorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe hat vor dem Hintergrund der geänderten International Financial Reporting Standards (IFRS) beschlossen, das Portfolio künftig auf eigene Hotelimmobilien zu limitieren und keine Management- oder Pachtverträge für fremde Hotelimmobilien mehr abzuschliessen.“

Die Schörghuber Unternehmensgruppe will sich künftig auf eigene Hotelimmobilien konzentrieren. „Zudem wird durch die Fokussierung auf eigene Hotelimmobilien die auf ein Wachstum durch externe Management- und Pachtverträge ausgerichtete Struktur der ArabellaStarwood Hotels & Resorts dauerhaft nicht ausgelastet. Der überwiegende Teil ihrer bisherigen Managementaufgaben soll daher künftig von Starwood direkt übernommen werden, während die verbleibenden Führungsaufgaben für den Unternehmensbereich Hotel der Schörghuber Unternehmensgruppe in der Arabella Hospitality Group gebündelt bleiben,“ heisst es weiter.

Die Hotel-Managementgesellschaft war mit Abschluss des Joint Venture-Vertrags zwischen Schörghuber und Starwood 1998 mit einem 51prozentigen Anteil Schörghubers gegründet worden, um die im deutschsprachigen und im mallorquinischen Markt eingeführte Marke „Arabella“ zu erhalten. Dieses Ziel war jedoch bereits von Stefan Schörghuber mit der 2007 vereinbarten und in der Folge umgesetzten Marken-Bereinigung aufgegeben worden. Seitdem tragen fast alle Hotels der Arabella Hospitality Group die weltweit bekannten Markennamen von Starwood Hotels & Resorts wie Sheraton, Westin oder The Luxury Collection.

Stefan Schörghuber hatte schon vor seinem Tod begonnen, den Joint Venture-Vertrag mit Starwood neu zu verhandeln. Der Abschluss dieser Gespräche über neue Rahmenbedingungen war für diesen Sommer erwartet worden.

Quelle: www.hospitalityInside.com





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