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ANA testet vereinfachte Zugangskontrolle am Tokioter Airport

Japanische Fluggesellschaft beteiligt sich an Testverfahren für eine neue Sicherheitstechnik, mit der vollautomatische Gates möglich werden sollen.

Auf der Überholspur zum Abflug. ANA-Passagiere, die vom Tokioter Flughafen Narita starten, sollen zukünftig von einer zeitsparenden Check-In- und Sicherheitstechnologie profitieren: Die japanische Fluggesellschaft nimmt am „Simplifying Passenger Travel (SPT)“-Versuchsprogramm des japanischen Verkehrsministeriums teil, das vom 31. Januar bis zum 23. März 2007 läuft.
Die Teilnahme ist freiwillig und steht allen Mitgliedern des ANA Mileage Club (AMC) offen. Passagiere, die sich am SPT-Programm beteiligen, erhalten von ANA eine biometrische IC (integrated circuit)-Chipkarte. Diese speichert ihre Passdaten und Fingerabdrücke, die dann zur Identifikation für die behördlichen Ausreiseformalitäten an einem vollautomatischen Gate dienen.
Insgesamt stehen beim SPT-Programm zwei mögliche Check-In-Varianten zur Verfügung: Fluggäste mit E-Ticket, die kein Gepäck aufgeben, können den Check-In vorab online erledigen. Damit erübrigt sich am Flughafen der Gang zum Schalter. Die Bordkarte erhalten sie vor dem Sicherheitscheck am Automaten. Alle anderen Passagiere können entweder klassisch am Schalter oder am Automaten einchecken und erhalten dort ihre Bordkarte. USA-Reisende werden, unabhängig von ihrem Ticket, nur über die zweite SPT-Variante einchecken können. Nach der Sicherheitskontrolle reisen die Gäste dann über das automatische SPT-Gate aus Japan aus und boarden an ihrem jeweiligen Gate.
Das SPT-Programm simuliert das vereinfachte Verfahren während der Testphase lediglich, teilnehmende Passagiere müssen also trotzdem die Standard-Check-Ins absolvieren. Allerdings können sie dies dann an einem speziellen VIP-Schalter erledigen. Mit den Testergebnissen wollen Ingenieure neue Flughafentechnologien entwickeln, die lange Wartezeiten überflüssig machen und dabei ein Maximum an Sicherheit garantieren.
ANA hatte sich bereits im Dezember 2003 und im Februar 2005 an einem Testprogramm des Flughafens Narita zur Einführung von biometrischer Technologie beteiligt. 2004 hatte die Fluggesellschaft IC-Chipkarten eingeführt, um die internationalen Check-In-Prozeduren zu beschleunigen. Seitdem können ANA-Passagiere bereits online einchecken, noch bevor sie zum Flughafen aufbrechen. In der Abflughalle angekommen, müssen sie dann lediglich noch mit ihrer Chipkarte oder einem Mobiltelefon einen der automatischen Schalter berühren, ihren Pass scannen lassen und schon können sie sich innerhalb weniger Sekunden ihre Bordkarte ausdrucken lassen.

ANA ist die japanische Fluggesellschaft und einer der drei größten Carrier im weltum­spannenden Netz der Star Alliance. In Europa verbindet ANA täglich die Städte Frankfurt, Paris und London im Direktflug mit Tokio und von dort aus mit zahlreichen weiteren Zielen innerhalb von Japan und ganz Asien. Darüber hinaus bietet ANA Codeshare-Flüge von Frankfurt und München mit der Lufthansa nach Tokio und Osaka an. Für alle ANA-Flüge sind in Zusammenarbeit mit Lufthansa ab allen Flughäfen in Deutschland und von vielen Airports in Europa Zubringerflüge buchbar. An Bord verfügt ANA über ein mehrfach ausgezeichnetes Vier-Klassen-Konzept: So bietet die Airline zum Beispiel in ihrer Business-Class „New Style, CLUB ANA“ einen Komfort-Liegesitz mit einer Sitzplatzbreite von 65 und einem Sitzabstand von 165 Zentimetern. ANA ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die auf der Strecke Frankfurt–Tokio neben einer First-, einer Business- und einer Economy-Class auch eine komfortable Premium Economy Class anbietet. Auf allen Flügen der ANA können Teilnehmer eines der Vielfliegerprogramme der Star Alliance (in Deutschland und der Schweiz: Miles & More) volle Status- und Prämienmeilen sammeln.





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