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An der eigenen Zapfsäule günstig Autogas tanken

Jedes Unternehmen, das mehr als fünf Fahrzeuge unterhält, fährt mit einer eigenen Autogas-Tankstelle wesentlich günstiger als sich an öffentlichen Stationen mit Treibstoff zu versorgen. Der ohnehin schon sehr preiswerte Kraftstoff, der bundesweit inzwischen an knapp 6.000 Tankstellen – meist unter der Bezeichnung LPG für Liquefied Petroleum Gas – angeboten wird, bringt in Verbindung mit einer eigenen Zapfanlage für viele Branchen zusätzliche Kostenvorteile mit sich. Handwerksbetriebe oder Paket- und Kurierdienste gehören ebenso dazu wie natürlich überhaupt alle Firmen, die über eine größere Fahrzeugflotte verfügen.

Dienstwagen, vor allem für Mitarbeiter, die viel im Außendienst unterwegs sind, verursachen hohe Kosten, die sich auch trotz sparsamerer Modelle angesichts erneut steigender Benzin- und Dieselpreise sonst nur schwer in den Griff kriegen lassen. Anders beim schadstoffarmen Autogas: Mit aktuell 65 Cent ist der Literpreis nur etwa halb so hoch wie der für Superbenzin. Und mit einer eigenen Tankstelle sinkt der Literpreis im freien Einkauf nochmals – und lässt sich durch individuelle Verträge auch langfristig niedrig halten. Denn bis mindestens 2018 wird das umweltfreundliche Autogas durch einen deutlich reduzierten Mineralölsteuersatz staatlich gefördert.

Autogas-Tankstellen sind sogar in Wasserschutzgebieten erlaubt

„Um eine eigene Autogas-Tankstelle betreiben zu können, müssen nur wenige Voraussetzungen erfüllt sein“, so Uwe Thomsen, Geschäftsführer der Propan Rheingas GmbH & Co. KG. „Eine betonierte Bodenplatte, ein Mindestabstand zum Nachbargrundstück, ein Anfahrschutz und ein Stromanschluss genügen, um die Anlage aufstellen zu können – und das ist sogar in Wasserschutzgebieten erlaubt.“

Ein Vollkostenvergleich zeigt, dass sich mit einem Autogas-Fahrzeug pro Jahr rund 1.200 Euro im Vergleich zu einem Benziner sparen lassen – und das trotz höherer Anschaffungskosten aufgrund der erforderlichen Umrüstung. Die Kraftstoffkosten – so eine Modellrechnung von Rheingas – wiegen das schnell wieder auf: Bei einer Laufleistung von je 25.000 km nur 1.300 Euro für LPG statt 2.800 Euro für Benzin.

Bereits bei einem Fuhrpark von nur sechs Fahrzeugen hat sich so eine eigene Tankstelle schon nach knapp vier Jahren refinanziert. Anschließend profitiert der Betreiber dann bei jedem gefahrenen Kilometer in voller Höhe von den niedrigen Autogas-Preisen. Hinzu kommt ein um 15 Prozent geringerer CO2-Ausstoß als wichtiger Beitrag für das Klima und die Umwelt.

Für die eigene LPG-Zapfsäule werden von Flüssiggas-Unternehmern wie Rheingas individuelle Kauf- und Leasingverträge angeboten. Der Dienstleister aus Brühl offeriert darüber hinaus Wartungsverträge und kümmert sich dann um die komplette Installation inklusive TÜV-Abnahme sowie, bei Abschluss einer Liefervereinbarung, auch um das Auffüllen der Tanks. Optional wird dazu eine Fahrzeug-bezogene Kostenerfassung über Magnetkarten angeboten.

Freie Fahrt in Deutschland und in den meisten Nachbarstaaten

Auf weiteren Strecken und im benachbarten Ausland herrscht mit Autogas ebenfalls freie Fahrt. Ähnlich gut ausgebaute oder noch dichtere Tankstellennetze als bei uns finden sich in Frankreich, Italien, Polen, Tschechien und den Benelux-Staaten. Hierin unterscheidet sich der Kraftstoff auch vom Konkurrenzprodukt Erdgas, das als Insel-Lösung bundesweit nur an knapp 870 Stationen verfügbar ist – und dessen ohnehin dünnes Netz spätestens an der Grenze fast überall abrupt endet.

www.rheingas.de





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