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Amerikanisches Modell mit voller Bürohardware on Board

Automobilbauer Ford hat auf der SEMA (Specialty Equipment Market Association)-Autoshow in Las Vegas http://www.semashow.com seine Interpretation von einem Mobile Office vorgestellt. Der F-250 Super Duty http://www.fordvehicles.com/trucks/superduty wurde mit allen elektronischen Geräten ausgestattet, die notwendig sind, um unterwegs Geschäfte zu machen. Ein Computer, der via Telefonverbindung Breitbandinternet-Zugang hat, Navigationssystem und ein Drucker gehören zur Basisausstattung. Auf Kundenwunsch können Kreditkartenleser und Digitalkamera das rollende Büro komplettieren.

Ford gibt an, die Ausstattung ab 2006 zum Einbau beim Händler anzubieten. Die Kostenfrage sei noch nicht restlos geklärt, die Basisausstattung werde jedoch in etwa 3.000 Dollar kosten, berichtet USA Today. Als Zielgruppe sieht der Autohersteller vor allem Personen in der Baubranche. Bauunternehmen hätten nun die Möglichkeit Maße anhand von Kartenmaterial zu überprüfen, Teile zu bestellen und diese auch gleich auf der Baustelle zu bezahlen. „Ist der Fahrer mit dem Lenken des Fahrzeugs beschäftigt, so kann das System entweder deaktiviert oder mit Sprachbefehlen gesteuert werden“, sagte Ford-Sprecherin Alan Hall.

Eine Kooperation mit Stargate Mobile http://stargatemobile.com und Microsoft macht das Autobüro möglich. Der Stargate-Computer sei ein sehr robustes Gerät, das auch unter Bedingungen, wie sie in der Baubranche vorherrschen, funktioniert. „Man kann es in den Dreck werfen, aufheben, abputzen und alles ist in Ordnung“, meint Patty Dilger, Verantwortlicher für Autoausstattung bei Microsoft. Der PC läuft unter Windows XP und hat volle Office-Unterstützung. Zusätzlich sind andere typische PC-Anwendungen möglich. Beispielsweise dient der Computer auch als Musikabspielgerät im Auto. Gesteuert wird das Gerät mittels Touch-Screen oder Sprachbefehlen, so dass weder Maus noch Tastatur notwendig sind.

Die Modelle der F-Serie sind in den USA in ihrer Klasse die meist verkauften Wagen in den vergangenen 23 Jahren und 60 Prozent der Kunden nutzen das Fahrzeug für geschäftliche Zwecke, erklärte Hall. Wenn sich die Ausstattung gut verkauft, denkt der Konzern daran, das System auch für andere Modelle anzubieten. In Europa sei das Modell und die neue Ausstattung nicht über die üblichen Ford-Vertriebswege zu bekommen, teilte ein Sprecher von Ford Deutschland im pressetext-Gespräch mit. „Dies ist lediglich über einzelne Händler möglich, die direkt aus den USA importieren.“





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