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Am Toten Meer in Jordanien wissen sich Badegäste und Geschäftsreisende gleich gut aufgehoben

Reisen ans Tote Meer haben eine lange Geschichte. Das milde Klima, die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Luft an seinen Ufern und seines an Salz und Mineralien reichen Wassers sind seit Jahrhunderten bekannt. Hinzu kommt seine Lage in Heiligem Land mit zahlreichen religiösen Stätten in seiner unmittelbaren Nähe, an die es seit vielen Generationen Pilger und Bibelinteressierte aus der ganzen Welt zieht. Seit wenigen Jahren können Urlauber an seinen Stränden auch den Komfort luxuriöser Hotels auf internationalem Standard mit orientalischem Flair genießen. Neu und noch relativ unbekannt ist, dass sich das Tote Meer zunehmend auch als Austragungsort von internationalen Kongressen einen Namen macht. So werden hier zum Beispiel am 26. und 27. Februar 2006 internationale Führungskräfte aus Politik und Tourismuswirtschaft zum Middle East Travel and Tourism Summit (METTS) zusammentreffen.

Vor etwa zwei Millionen Jahren, glauben Geologen, hätte sich die einstige Bucht in einen großen See verwandelt. Zu groß und hoch war das Land zwischen Mittelmeer und dem Großen Rift-Graben geworden, als dass es wie bis dahin von Wasser aus dem Mittelmeer überspült werden konnte. Lange noch glich das Jordan-Tal, in dessen Verlängerung das Tote Meer liegt, einem Dschungel aus Papyrus und Palmen. Mit dem dichten Baumbestand ist es zwar vorbei, doch fruchtbar und grün zeigt sich das Reiseland Jordanien noch immer im Jordantal. Hier werden Bananen und viel anderes Obst, Zuckerrohr und weiter im Norden auch Oliven angebaut.

Die Besonderheiten des Toten Meers schätzte und nutzte man bereits in der Antike. Die Ägypter gebrauchten das darin enthaltene Bitumen zur Einbalsamierung ihrer Mumien – ein Rohstoff, an dessen Handel die einstigen Gründer und Herrscher der rosa Felsenstadt Petra, die Nabatäer, maßgeblich beteiligt waren. Aber schon Kleopatra soll hier auch Manufakturen zur Gewinnung von kosmetischen und pharmazeutischen Produkten ins Leben gerufen haben.



Heute sind die Motive einer Reise an den tiefsten Punkt der Erde äußerst vielfältig. Die Mineralien in Wasser, Schlamm und Luft sowie die gefilterten UV-Strahlen bringen Menschen aus der ganzen Welt Erleichterung bei Hautproblemen. Die überdurchschnittlich sauerstoff- und bromidhaltige Luft beruhigt selbst die Nerven der rastlosesten Großstädter.

Einheimische und Jordanien-Urlauber, die insbesondere der 10.000 Jahre alten Kulturschätze auf jordanischem Boden wegen anreisen, genießen indes einfach die hervorragende Infrastruktur der schönen Hotelanlagen im ganzjährig milden Klima. Zum Erholungsgenuss gehören auch die modernen und wunderschönen Spa-Anlagen – etwa der größte Spa-Bereich des Nahen Ostens, das Zara Spa des prämierten Mövenpick Hotels –, die gute Küche der diversen Restaurants sowie die unvergleichlichen Sonnenuntergänge, bei denen sich über die Landschaft ein unvergesslich pastellfarbener Schleier mit eigenem Zauber legt. Ein idealer Ruhepol also zwischen den Besichtigungen der vielen Sehenswürdigkeiten sowohl kulturhistorischer, religiöser als auch landschaftlicher Natur, die den Reisenden unweit des tiefsten Punktes der Erde erwarten. Beliebt sind diese sympathischen Wohlfühloasen indes nicht nur bei Urlaubern, sondern ebenso beim jordanischen Königspaar und beim internationalen Adel. Sowohl König Abdullah II und Königin Rania als auch das spanische Kronprinzenpaar, Victoria und Gustaf von Schweden und viele andere ließen sich hier schon verwöhnen.



Nur wenige Autominuten von den Wellness- und Kongresshotels entfernt liegen die Taufstelle Jesu Bethanien und der Berg Qala’at el Mishnaqa, auf dem einst König Herodes’ Palast Macharäus stand, Schauplatz von Salomés Schleiertanz. Jordaniens drittes Weltkulturerbe Um er-Rasas, der Berg Nebo – von dem Moses zum ersten Mal das Heilige Land erblickte – und die sehenswerte Mosaikstadt Madaba an der Königstraße sind ebenfalls Tagesausflugsziele.

Bis zu 60 Grad heiße Quellen für ein Thermalbad im Freien locken in die atemberaubende Bergwelt östlich des Toten Meers nach Hammamat Ma’in. Canyoning-Fans werden es diesen heißen Quellen übrigens danken, endlich einmal ohne Neoprenanzug durch Wasser trekken zu können – zudem in einer so spektakulären Schlucht wie der des Wadi Mujib. Diese gibt, was Form und Farbgebung der hohen Felswände angeht, bereits einen Vorgeschmack auf den berühmten Felsgang Siq in Petra. Denn nicht zu vergessen: Auch das beispiellose UNESCO-Weltkulturerbe liegt nur drei Autostunden von der Wellness-Oase Totes Meer entfernt.



Mit der in den letzten Jahren entstandenen 5-Sterne-Hotellerie – Mövenpick, Marriott und ab Frühjahr 2006 auch Kempinski – ist das Tote Meer auch in das Blickfeld von Geschäftsleuten und Diplomaten gerückt, die das Besondere, die Superlative suchen. Hier tagen sie am tiefsten Punkt der Erde, inmitten einer geschichtsträchtigen aparten Landschaft mit ganzjährig angenehmen Temperaturen und verfügen über jedwede Infrastruktur für Incentives und Kongresse mit insgesamt bald 1.000 Betten. Ergänzt wird das Angebot im Mice-Bereich seit kurzem durch das „King Hussein Bin Talal Convention Centre“ mit fünfzehn zwischen 40 und 2.100 Quadratmeter großen Räumen. Hier, wo dieses Jahr auch schon das World Economic Forum stattfand, debattieren Manager und Politiker auch während des hochkarätigen Middle East Travel and Tourism Summit (METTS) im Februar 2006.

Die Anreise ist unter anderem mit der Royal Jordanian möglich, der internationale Flughafen von Amman Queen Alia Airport liegt nur 70 Kilometer entfernt. Als erster arabischen Fluggesellschaft wurde diesen Herbst der jordanischen Fluggesellschaft Royal Jordanian die Mitgliedschaft in einer der drei globalen Airline-Allianzen angeboten – bei oneworld. Der Beitritt zu oneworld als Vollmitglied erfolgt voraussichtlich Ende 2006 bzw. Beginn 2007.

Allgemeine Informationen über Jordanien finden Sie im Internet unter:
www.see-jordan.com und www.jordan-explorer.com.





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