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Air New Zealand stellt erste Boeing 747 im neuen Look vor

Vorhang auf! Air New Zealand hat jetzt ihre erste neu ausgestattete Boeing 747-400 vorgestellt, die mit flachen Betten, einem digitalen Unterhaltungs-System an jedem Sitz und einer neuen Klasse namens Pacific Premium Economy aufwartet.

Mehr als 60.000 Arbeitsstunden wurden aufgewendet, um das neue Design der Langstrecken-Flotte zu entwickeln und das erste Flugzeug umzurüsten. Alle acht Maschinen des Typs 747 umzubauen, wird bis voraussichtlich Mitte nächsten Jahres dauern. Die Kosten dafür werden mit rund 89,6 Millionen Euro (160 Millionen NZ-$) veranschlagt.

„Damit beginnt Air New Zealand ein neues, spannendes Zeitalter für Reisen nach und von Neuseeland. In diesem ersten Flugzeug finden unsere Passagiere ein breites Spektrum an Produkten, die als die Weltbesten gelten – und das bei einem Design, das typisch neuseeländisch ist,“ betont Ralph Norris, Managing Director & CEO von Air New Zealand. „Unser Land wirkt inspirierend, und daher sollte es die Reise dorthin ebenfalls sein. Für unsere Kunden haben wir in jeder Hinsicht neue Erfahrungen kreiert: Wir haben neue Schlafdecken und Kissen, Hautpflege-Produkte von Living Nature sowie neues Geschirr bis hin zu Salz- und Pfefferstreuern, die an Flusssteine erinnern.“

Die neue Kabinenaufteilung umfasst drei Klassen – die Business Premier, die Pacific Premium Economy und die Pacific Economy.

Business Premier: Flaches Bett, Besuchersitz und direkter Zugang zum Gang für jeden
Zur innovativen Ausstattung der Business Premier-Kabine zählen die 56 Zentimeter breiten Premium-Ledersessel, die sich in 202 Zentimeter lange, komplett flache Betten verwandeln lassen – die längsten überhaupt in einer Business Class. Damit ist Air New Zealand die einzige Fluggesellschaft auf Strecken nach und von Neuseeland, die ein flaches Bett zu Business Class-Preisen anbietet. Sich im Flugzeug beim Essen gegenüber sitzen? Möglich machen dies die Ottoman-Sessel, deren Fußteile mit wenigen Griffen zu bequemen Besuchersitzen verwandelt werden können. Für Kurzweil an Bord sorgen 26-Zentimeter-Bildschirme an jedem Platz und ein facettenreiches Unterhaltungsprogramm „on demand“ sowie Anschlüsse zur Nutzung von elektronischen Geräten.

Die einzigartige fischgrätenähnliche Anordnung der Sitze ermöglicht jedem Passagier direkten Zutritt zum Gang. Insgesamt 46 Plätze umfasst die Business Premier – in zwei Kabinen im vorderen Teil des Main Decks und in der vorderen Hälfte des Upper Decks.

Pacific Premium Economy: Sitzabstand von 102 Zentimetern

Die neue Pacific Premium Economy befindet sich auf dem Upper Deck und umfasst 23 Plätze. Diese geräumige Klasse bietet einen Sitzabstand von 102 Zentimetern und eine Sitzweite von 47 Zentimeter. Ihr Unterhaltungsprogramm können die Passagiere individuell steuern und auf 21 Zentimeter großen Bildschirmen genießen. Mit der neuen Klasse ist Air New Zealand die einzige Fluggesellschaft, die Premium Economy-Sitze auf den Strecken nach und von Neuseeland anbietet.

„Die Pacific Premium Economy-Preise liegen nur etwa 25-30 Prozent über denen der Economy. Wir erleben eine starke Nachfrage, insbesondere für die Strecken ab San Francisco und London. Es gibt bereits 7.000 Sektor-Buchungen für die Nordamerika- und London-Routen,“ stellt Ralph Norris heraus.

Pacific Economy: Individuell steuerbares Unterhaltungsprogramm und Sitze, die sich dem Körper anpassen

In Air New Zealands neuer Pacific Economy-Klasse gibt es 324 Sitzplätze – alle mit 86,4 Zentimetern Sitzabstand und in den Vordersitz integrierten, 21 Zentimeter-Monitoren, über die Unterhaltungsprogramme individuell abrufbar sind. Die von dem renommierten Hersteller Recaro entworfenen Sessel verfügen über eine spezielle Polsterung, die sich dem Körper des Gastes anpasst, und einen weichen Rahmen für noch höheren Komfort.

Das erste 747-Flugzeug wird zunächst auf einigen Flügen nach Australien und Los Angeles eingesetzt. Ab 7. August nimmt es den Liniendienst zwischen Auckland und San Francisco auf.

Die weiteren Flugzeuge werden im 6-Wochen-Takt umgerüstet und ab 5. November schrittweise auf der Strecke London-Los Angeles-Auckland (Flugnummern NZ 1 und NZ 2) sowie auf weiteren Langstrecken-Routen eingeführt.



„Mit diesem Schritt schaffen wir die Voraussetzungen, das Langstrecken-Geschäft unserer Gesellschaft auszubauen. Die finanziellen Vorteile unseres neuen Angebots sollten ab dem zweiten Halbjahr 2006 zu Buche schlagen, wenn die gesamte Flotte umgerüstet ist,“ unterstreicht Ralph Norris. „Mit Cash-Reserven von 616 Millionen Euro (1,1 Milliarden NZ-$), unseren Maßnahmen die operativen Kosten zu senken, und dem neuen Langstrecken-Angebot ist Air New Zealand besser als je zuvor aufgestellt, die Herausforderungen wie hohe Kerosinpreise und starken Wettbewerb zu meistern.“

Ralph Norris weist auch auf die technischen Herausforderungen hin, die der Umrüstungsprozess mit sich gebracht hat, und die seine Mitarbeiter gemeistert haben: „Während der letzten zwei Jahre haben Hunderte von Mitarbeitern ihren Beitrag geleistet, um die neue Langstrecken-Strategie zu entwickeln, das Design zu kreieren und das neue Produkt auf den Markt zu bringen.“

Das innovative Innen-Design wird auch in den neuen Boeing 777-200ER zum Einsatz kommen. Die Erste davon soll im Oktober dieses Jahres an Air New Zealand ausgeliefert werden.

Mit einer Flotte von 89 Flugzeugen bedient Air New Zealand Flughäfen in Neuseeland, Australien, dem Südpazifik, Asien, Nordamerika und Europa. Verbindungen ab/bis Deutschland bietet die Fluggesellschaft zusammen mit Star Alliance-Partnern an. Mit Air New Zealand ist Auckland ab London Heathrow täglich über Los Angeles direkt zu erreichen. Mit 25 Zielen und täglich 484 Flügen verfügt Air New Zealand über das umfangreichste Streckennetz innerhalb Neuseelands.

Weitere Informationen zu Air New Zealand im Internet: www.airnewzealand.com






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