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Air Berlin will am Langstreckengeschäft festhalten

Die Fluggesellschaft Air Berlin will an ihren
Fernflügen festhalten. «Wir werden das Langstreckengeschäft nicht
aufgeben», sagte Air-Berlin-Chef Joachim Hunold am Dienstag in
Berlin. «Es ist fester Bestandteil unserer Strategie.»

Gleichwohl will der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands
zweitgrößter Fluggesellschaft nicht grundsätzlich ausschließen, noch
in diesem Jahr weitere Interkontinentalverbindungen zu streichen oder
die Frequenzen zu reduzieren. Wenn der Flughafen in Bangkok wieder
geschlossen werde, bliebe Air Berlin nichts anderes übrig, als die
Strecke aufzugeben, fügte Hunold hinzu. Im Spätherbst vergangenen
Jahres hatten gegen die Landesregierung protestierende Demonstranten
den internationalen Flughafen der thailändischen Hauptstadt mehrere
Tage lahmgelegt.

Der Sommerflugplan bleibe aber bestehen, ergänzte der
Air-Berlin-Chef. «Aus reiner Marktsicht haben wir nicht vor, weitere
Strecken zu streichen.» Noch vor kurzem hatte Hunold wegen des
kriselnden Langstreckengeschäfts selbst den Verkauf der für Fernflüge
zuständigen Air-Berlin-Tochter LTU nicht ausgeschlossen.

ddp.djn/wle/mwo





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