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Air-Berlin-Chef tritt Insolvenzgerüchten entgegen

Die Fluggesellschaft Air Berlin wehrt sich gegen
Gerüchte über eine mögliche Insolvenz des Unternehmens. Der
Vorstandstandsvorsitzende Joachim Hunold sagte der „Bild“-Zeitung
(Montagausgabe) laut Vorabbericht: „Weder steht Air Berlin vor der
Pleite, noch ist unsere Lage brenzlig.“ Entsprechende Gerüchte gingen
auf einen „merkwürdigen Analystenbericht“ zurück, der von einer
Nachrichtenagentur missverstanden worden sei. „Wir setzen uns dagegen
mit rechtlichen Mitteln zur Wehr“, sagte Hunold.

In Wahrheit sei die Buchungslage gut, versicherte der
Vorstandschef. Die Flugzeuge seien besser ausgelastet als je zuvor.
Auf die Frage, ob seine Fluggesellschaft bei dem hohen Ölpreis
überleben könne, sagte Hunold: „Der hohe Ölpreis trifft alle
Fluggesellschaften. Uns sogar weniger stark als manche andere, denn
wir haben unseren Treibstoffbedarf für dieses Jahr durch
Termingeschäfte zu 88 Prozent abgesichert.“ Das sei ein Spitzenwert
für die Branche. Air Berlin profitiere zudem bereits von dem Montag
beginnenden Streik beim Konkurrenten Lufthansa. „Die Zahl der
Buchungen ist in den letzten Tagen spürbar gestiegen. Wo wir können,
setzen wir größere Flugzeuge ein“, sagte Hunold.

ddp.djn/roy





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