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7 Warnwesten durchgefallen

Für gewerblich genutzte Fahrzeuge schon längst
Vorschrift, für private Pkw empfohlen: Warnwesten. Sie sollen bei
Unfällen und Pannen inDunkelheit und bei schlechter Sicht Fahrer und
Ersthelfer schützen. Der ACE hat zehn gängige Warnwesten getestet.

Und das Testergebnis überraschte gewaltig:
Sieben von zehn Westen
sind durchgefallen! Darunter die Warnwesten von Schlecker, Autoteile
Unger, Kaufland, Bauhaus, Ikea und Mäc Geiz. Was war passiert?
Während des Reflektionstests im Labor wurden die Westen in einem
Tunnel mit Licht beschossen, um die Rückstrahlkraft der Reflektoren
zu ermitteln. Bei diesem Test erfüllten sieben Westen die für die
Euronorm EN 471 erforderlichen Werte nicht. Trotzdem waren alle
Westen im Test mit einem Etikett bestückt, das die Konformität zu
dieser Norm bestätigt.

In weiteren Tests wurde die Handhabung der Westen unter die Lupe
genommen. Das Anlegen über Sommer- und Winterbekleidung verlief dabei
ohne Probleme. Wesentlich komplizierter zu handhaben waren hingegen
die Verschlüsse. Die an manchen Westen vorhandenen Laschenverschlüsse
stuften die Tester als nicht alltagstauglich ein: Es sei fraglich, ob
in Gefahrensituationen im Dunkeln ein mühsames Hantieren realistisch
ist. Die Klettverschlüsse schnitten am besten ab. Kritik ernteten die
beigelegten Herstellerinfos. Nur in vier Heftchen waren die
Informationen übersichtlich dargestellt.

Testsieger ist die „AW-Schutz“ von warntex für 7,99
Euro. Auch der Preis-Leistungssieger kommt von warntex: Die „Polytex“
für günstige 1,60 Euro.





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