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16 Prozent des MICE-Geschäfts in Asien

In Asien finden 16 Prozent aller Meetings weltweit statt. Auch werben asiatische Destinationen verstärkt um Gäste aus dem MICE-Segment, da diese drei bis sieben Mal so viel wie Urlaubsreisende ausgeben. Dies zeigt ein 24-seitiger Issues & Trends-Report der Pacific Asia Travel Association (PATA), der das Meeting-, Incentive-, Konferenz- und Ausstellungs-Segment unter die Lupe nimmt.

John Koldowski vom PATAs Strategic Intelligence Center zieht Fazit „Um hochkarätige internationale Veranstaltungen zu gewinnen, braucht es die Hardware der Infrastruktur, die Software der ausgebildeten Mitarbeiter und eine erstklassige Service-Mentalität.“

Der Report nennt als notwendige Voraussetzungen für eine MICE-Destination: die leichte Erreichbarkeit per Luft, Straße oder Schiene, zumindest ein großes Kongress-Zentrum, eine breite Palette an Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels, ein attraktives Ziel und Umland, das Preis-Leistungs-Verhältnis, ein Marketing-Budget und professionelle, einheimische Konferenz-Veranstalter. Die zunehmend anspruchsvolleren MICE-Kunden erwarten zudem flexiblen, schnellen und effizienten Service, nachweisbare Erfolgsbeispiele früherer Veranstaltungen, erstklassige Technik und Kommunikation, fundierte Umweltrichtlinien und geschicktes Marketing.

Einige Industriezweige sind für das MICE-Geschäft lukrativer als andere. Der Report zeigt, dass in China die Nachfrage am stärksten im Medizin- und Pharma-Sektor wächst, gefolgt von Banken, Finanzdienstleistungen und Versicherungen. Wachstumsfelder in der internationalen Konferenz-Szene sind, laut PATA, Unternehmen aus den Bereichen Umwelt, Sicherheit, Mode und Design.

Der Report befasst sich auch mit Themen wie die Bedeutung von Subventionen, die Auswirkungen von Mega-Events auf das Image von Destinationen, die asiatischen MICE-Destinationen der Zukunft und die Auswirkungen der Wirtschaftskrisen auf den Sektor.

PATA-Mitglieder erhalten die jüngste Ausgabe von Issues & Trends kostenlos auf: www.pata.org/resources. Nichtmitglieder können vier jährliche Ausgaben von Issues & Trends zum Preis von 300,00 US-Dollar abonnieren.





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