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13.207 Kilometer zwischen Frankfurt und Buenos Aires in 14 Stunden und 10 Minuten.

Doppelpremiere für Lufthansa-Kunden auf Airbus A340-600
Jüngstes Flottenmitglied erstmals mit neuer Business Class nach Buenos Aires

Für die 13.207 Kilometer zwischen Frankfurt und Buenos Aires benötigt LH 526 laut aktuellem Winterflugplan 14 Stunden und zehn Minuten. Auf der längsten Route im weltweiten Lufthansa-Streckennetz erleben die Kunden mit dem Airbus A340-600 am Montag (15. Dezember) eine doppelte Premiere. Um 21.45 Uhr soll das werksneue Flugzeug mit dem Kennzeichen D-AIHB in den Nachthimmel starten. Zusätzlich wartet die Kabine der im Fliegeralphabet genannten „Hotel Bravo“ erstmals mit der neuen Business Class auf.

Das längste Bett seiner Klasse, das komplett neue Sitzkonzept sowie das einzigartige Unterhaltungs- und Informationsprogramm machen Innovation und Qualität für den Fluggast unmittelbar erlebbar. „Mit dem Airbus A340-600 und der neuen Business Class bieten wir höchsten Komfort, mehr Raum, mehr Ruhe und einen exzellenten Service. Ein aufgewecktes Konzept, um ausgeschlafen ans Ziel zu gelangen. Besonders Geschäftsreisende werden dies schätzen“, sagt Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG.

Das Flugzeug misst 75,30 Meter und ist damit die längste Passagiermaschine der Welt. Gegenüber der Boeing 747-400 sind dies vier, im Vergleich zum Airbus A340-300 sogar knapp zehn Meter mehr. Bei Lufthansa befinden sich an Bord 66 Business- und 279 Economy-Class-Plätze. Die Economy Class wurde ebenfalls mit ergonomisch verbesserten Sitzen ausgestattet. Insgesamt hat die Fluggesellschaft zehn der Langstreckenmaschinen bestellt. Als branchenweite Neuheit nutzt Lufthansa erstmals einen Teil des Unterdecks für fünf Waschräume und eine Küche, wodurch sich die Reise für die Fluggäste noch annehmlicher und komfortabler gestaltet.

Auch die Umweltverträglichkeit glänzt mit neuen Spitzenwerten. Die A340-600 verbraucht lediglich 3,6 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer pro Fluggast. Dies sind rund 16 Prozent weniger als die Boeing 747-200, die zum Jahresbeginn die Lufthansa-Passagierflotte verlassen hat. Dank modernster Triebwerkstechnik von Rolls-Royce und weiterentwickelter Aerodynamik der Tragfläche kommt das jüngste Flottenmitglied außerdem spürbar leiser daher. Bedeckte der 85-dBA-Lärmteppich der Boeing 747-200 noch 14,5 Quadratkilometern, so minimiert die A340-600 diese Fläche auf gerade noch 3,5 Quadratkilometer.

Bis zum ersten Flugeinsatz des erst am 25. November in Toulouse ausgelieferten Flugzeugs mit dem Taufnamen Bremerhaven waren noch einige Verfahren zu durchlaufen. So absolvierten insgesamt 28 Ausbildungskapitäne ein Flugtraining in Leipzig und am Baden-Airport (Karlsruhe). Ihre Erfahrung mit der „Hotel Bravo“ geben sie nun auf der Südamerikastrecke an ihre Kolleginnen und Kollegen im Cockpit weiter. Alle A340-Piloten haben sich zuvor im Simulator mit den Besonderheiten der neuen Baureihe vertraut gemacht.

Einige Lufthansa-Flugkapitäne hatten bereits im April 2002 die besondere Gelegenheit, den Airbus A340-600 auf der Strecke von Frankfurt nach San Francisco oder Singapur zu steuern. Lufthansa zählte zu den beiden einzigen Fluggesellschaften, die in Kooperation mit Airbus im so genannten Route Proving das Modell unter realistischen Linienflugbetriebsbedingungen auf Herz und Nieren geprüft hat.





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