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12 hours from bottle to throttle

„12 hours from bottle to throttle“ so lautet eine reißerische Parole für angehende Piloten. Zunächst klingt es wie eine Selbstverständlichkeit, dass Berufspiloten schon Stunden vor ihren Flügen keinen Alkohol konsumieren. Betrachtet man die Statistiken zur Volkskrankheit „Alkoholismus“ einerseits und die Kontrollmechanismen in der Luftfahrtbranche andererseits, kann allerdings auch dem nüchternen Beobachter schwindelig werden!

Die verschwiegene Volkskrankheit

Über 2,5 Millionen Bundesbürger sind Schätzungen zufolge alkoholabhängig. Über 40000 fallen jährlich Todesursachen zum Opfer, die mit Alkohol in Zusammenhang gebracht werden. Bei diesen Zahlen erscheint die Annahme, dass Flugzeuge ausschließlich von nicht alkoholisierten Piloten gesteuert werden, wie ein frommer Wunsch.
Wer das Risiko durch Alkohol und andere Drogen im Flugverkehr klein reden will oder abstreitet, der irrt: am 17.01.2003 verunglückte eine Maschine der dänischen Denim Air, die aufgrund eines Wet-Leasing Vertrags für Air Nostrum flog. Bei windigen Verhältnissen schoss die Fokker F50 nach dem Aufsetzen über die Landebahn hinaus. Die Piloten wurden positiv auf Alkohol und Kokain getestet. Bei dem Unfall wurden 9 der 19 Insassen verletzt.

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